Thema: Fablab Politik ist gefragt

Foto: Andreas Harbach

KOMMENTAR. Das Aufatmen ist groß bei den Fablab-Verantwortlichen. Denn je länger sie keine für sie finanzierbaren Räume fanden, desto näher rückte ein Aus der Hightech-Werkstatt.

Das wäre ein Desaster gewesen in einer Zeit, in der alle Welt von Digitalisierung spricht. Fast zum Verhängnis geworden wäre der Einrichtung ihr Ansatz, jedem den Zugang zu Zukunftstechnik zu ermöglichen. Dafür wurde das Fablab oft ausgezeichnet und gelobt – Miete kann man davon nicht zahlen.

Jetzt springt die Firma Schlaeger ein. Und dafür gebührt ihr ebenso Lob wie dem Unternehmer Christian Wedlich, bei dem das Projekt jahrelang zu ebenfalls außergewöhnlichen Konditionen untergebracht war. Fragt sich, ob es allein die Aufgabe von Gönnern ist, das Fablab am Leben zu halten. Darüber sollte sich die Politik auf allen Ebenen jetzt Gedanken machen.

stefan.schreibelmayer@
nordbayerischer-kurier.de

 

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