Young Volleys trainieren fleißig

Noch lange hin bis zum ersten Regionalligaspiel der Damen der N.H. Young Volleys, doch die Vorbereitung auf die Punktspiele ab Oktober läuft bereits – und das mit einem sehr großen Kader. Es ist nicht so, dass die Mannschaft aus Neudrossenfeld und Hollfeld nach ihrem Aufstieg nun extern stark aufrüstet. Vielmehr drängen eigene Talente in den Blickpunkt.

Vom gemeinsamen Training mit der ersten Mannschaft sollen die Damen des zweiten Teams und vier ganz junge Spielerinnen aus dem dritten profitieren. Und so tummeln sich derzeit rund 25 Damen in der Halle. An wöchentlich drei Übungsabenden trainieren die Kader zusammen.

Von der Routine profotieren

„Diverse Spielerinnen haben schon Potenzial und schieben sich in den Vordergrund“, sagt Abteilungsleiter Carsten Böhm zur Maßnahme der Trainer Marc d’Andrea und Norman Neugebauer. Einer der Hintergedanken dabei: Noch nicht so erfahrene Akteurinnen erhalten die Chance, von der Routine derjenigen, die jüngst in der Bayernliga Meister geworden sind, zu profitieren.

„Momentan hat man das Gefühl, die ganz Jungen würden sich eher für die Damen eins bewerben wollen als für die Damen zwei“, wird d’Andrea auf der Homepage des Vereins zitiert. „Wir sind von dem Ehrgeiz und der Tüchtigkeit beeindruckt.“

Böhm betonte gegenüber dem Kurier, dass der Verein immer zuerst den eigenen Nachwuchs im Blick habe. „Deswegen werden wir aber niemanden wegschicken, wenn er sich zu uns verändern will und die Leistung bringt.“

Dazu kommt, dass ein Kader von nur neun Spielerinnen – wie es ihn in der Vorsaison in der Bayernliga lange gab – in der vierthöchsten deutschen Klasse nicht ausreichen würde. Die Young Volleys wollen jede Position doppelt besetzt haben – was also auf mindestens zwölf Spielerinnen pro Team hinausläuft.

Zwei Neue im Probetraining

So trainieren bei d’Andrea und Neugebauer derzeit zwei Damen mit, von denen eine schon in der 2. Bundesliga gespielt hat und nun in Bayreuth studieren will. „Namen nenne ich erst, wenn wir den Spielerpass haben“, sagt Böhm, „aber sicher ist schon, dass die Neuen auch menschlich zu unserem Team passen würden.“

Unsicher ist noch, ob Johanna Meisel aus dem Meisterteam bleibt. Das ist von der Wahl ihres Studienorts abhängig. Libera Jana Rost aus der Zweiten, die in die Bezirksliga aufgestiegen ist, wird ihr Freiwilliges Soziales Jahr in München absolvieren und somit nicht zur Verfügung stehen.

Abschlusstabelle der Damen-Bayernliga 2016

 

 

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