Thema Weihnachtsbotschaft Immer nur Klischees

Leserbrief zum Kommentar von Thomas Scharnagl „Das problematische Fest“, Kurier vom 24./25. Dezember.

Gut geschrieben, aber altbekannte Phrasen. Die Zahlen und Statistiken sind schon lange bekannt – wunderbar, dass Sie diese genau an Heiligabend noch einmal auflisten! Freue dich, o Christenheit!

Aber jetzt mal ernsthaft: Ich empfinde es als Frechheit, dass Sie einfach mal so hinstellen: „Obendrein müssen sie (die Kirchen) die bittere Erfahrung machen, dass die Kirchen Kanzelkirchen sind, die gerne wohlfeile Worte parat haben, im Alltag aber die Menschen alleine lassen.“ Ihre Ausführungen lassen vermuten, dass Sie persönlich keinerlei Kontakt zu Ihrer Gemeinde oder Ihrem Gemeindepfarrer haben – sofern Sie überhaupt noch kirchlich gebunden sind.

Gerne nehme ich Sie einmal in den Pfarreralltag mit und Sie werden sehen, es läuft ganz anders. Von wegen „träge, selbstgerecht und vernebelt!“

Selbstgerecht erlebe ich eher Menschen, die, wie Sie in Ihrem Kommentar, immer nur Klischees bedienen. Wie wäre es, wenn Sie einmal über einen anregenden, ansprechenden Weihnachtsgottesdienst berichten? Oder den in der Kirche Tätigen eine Chance geben, ihre Arbeit in einem positiven, Mut machenden Licht darzustellen?

Da werden Kranke besucht, Sterbende begleitet, Jugendliche mit viel Fantasie für den Glauben begeistert, Menschen durch die Kirchenmusik angesprochen und gefördert. Berichte darüber sucht man in den Medien meist vergeblich.

 

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