Thema: Regionalmarketing Leerwohlstand

Foto: Karl Heinz Lammel/Archiv

KOMMENTAR. Bayerns steinreiche Ecke, der Nordosten des Freistaats, hat seit ein paar Jahrzehnten auch noch einen anderen Reichtum: den an leer stehenden Immobilien.

Das drückte Mieten, vernichtete aber auch Werte. Und wurde zu einem optischen und einem Image-Problem. Industrieruinen am Stadtrand, Schandflecke mitten in Tourismusorten – da will man nur weg. Oder?

Die Talsohle beim Schrumpfungsprozess in der Region scheint durchschritten, aber es sind noch viel Aufräumarbeiten nötig. Nun gehen das Thema Leerstand die Regionalmanager aus drei Kreisen und zwei Städten gemeinsam an. Warum erst jetzt? Weil der Freistaat das Vorhaben großzügig bezuschusst. Doch mit Geld allein lassen sich Probleme nicht zuschütten, zumal die Zeit sprudelnder Steuereinnahmen zu Ende geht. Es braucht Ideen. Und die gibt es nun.

andreas.gewinner@
nordbayerischer-kurier.de

 

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