Thema: Eichelberg Es geht um die Zukunft

Zum Artikel „Fastenkur für den Eichelberg“, Kurier vom 2. April.

Als Teilnehmer der Sitzung und Anwohner am Eichelberg möchte ich gerne meine Gedanken mit den Bayreuther Bürgern teilen. Mit 51 Jahren war ich zum ersten Mal bei einer solchen Sitzung anwesend. Ich war überrascht, wie teilweise unsachlich über ein so tiefgreifendes Thema diskutiert wurde. Die Versiegelung (Bebauung) eines wunderschönen Teiles von Bayreuth kam mir eher wie die Abarbeitung eines lästigen Tagesordnungspunktes vor. 

Sachlich schlüssig und nachhaltig war für mich die Argumentation der Grünen-Fraktion. Die einzige Frage, die sich eine Stadt, eine Oberbürgermeisterin stellt, muss lauten: Wann ist die Zeit für ein Umdenken und Nachdenken über alternative Besiedlungen, auch und insbesondere im Schulterschluss mit dem Umland – Landratsamt?

Wann ist Schluss mit weiteren zentrumsnahen Wohngebieten? Ist erst einmal alles zugebaut, wird eine Rückkehr, beziehungsweise ein Rückbau nahezu unmöglich. Warum gibt es globale Bewegungen wie die einer jungen Greta mit Aufmerksamkeit bis in die UNO und andere Gremien? Warum nehmen etablierte Parteien immer mehr Themen wie Klimaschutz, Nachhaltigkeit und so weiter mit in ihre Programme auf? Ganz einfach: Es geht um die Zukunft unserer Kinder, der Umwelt und Natur. Ein Beitrag eines Sitzungsmitglieds blieb mir besonders negativ in Erinnerung: Was kann denn das kleine Bayreuth schon zum globalen Klimawandel beitragen?

Ich glaube: ganz viel! Aller Anfang ist nicht schwer! Ich persönlich bitte – vor der Entscheidung über Größe und Umfang des Baugebietes – die Anhörung des Klimaschutzberichtes von Prof. Christoph Thomas im Juni 2019 abzuwarten.

Ein besonderer Dank an Mirko Matros, der unermüdlich, sachlich und kompetent die Entscheider und uns Anwohner mit wichtigen Informationen versorgt.

 

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