Rehau investiert 60 Millionen Euro

Foto: Daniel Karmann/dpa

An seinem niederbayerischen Standort Viechtach hat die Rehau AG knapp 60 Millionen Euro in den Bau einer neuen, umweltfreundlichen Lackieranlage investiert, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt.

Zusätzlich seien auf über 16.000 Quadratmetern neue Logistikhallen mit Montageeinheiten entstanden. Das 1986 gebaute Werk habe damit seine Leistungskapazität verdoppelt.

Von Viechtach aus sollen künftig die Produktionsstätten zahlreicher Automobilkunden in fast ganz Europa mit lackierten Außenanbauteilen bedient werden. Zwei Millionen Quadratmeter Fläche ließen sich mit der neuen Anlage jährlich lackieren, was in etwa 8500 Stoßfängern täglich entspräche.

Rein theoretisch. Denn längst werden in Viechtach wesentlich mehr Heckspoiler als Stoßfänger produziert, wie Rehau schreibt. Knapp 600 Mitarbeiter sind nach Unternehmensangaben heute im Werk 11 in Viechtach tätig, im benachbarten Werk 5 rund 500 Mitarbeiter.

Damit zähle Rehau zu den größten Arbeitgebern der Region. Erst im November 2015 hatte das Unternehmen ein firmeneigenes Leichtbautechnikum eröffnet, das zu Forschungszwecken im Bereich neuer Technologien für die Automobilindustrie genutzt wird.

red

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