Radtour mit zu viel Promille

Symbolfoto: Andrea Warnecke/dpa

Das Ende seiner Fahrradtour hatte ein 65-jähriger Kulmbacher wohl anders geplant. Anstatt auf seinem Drahtesel nach Hause zu rollen, musste er die Polizei zur Blutentnahme begleiten. Der Grund: Er hatte mit über zweieinhalb Promille auf dem Sattel seines Rades gesessen.

Am Sonntag gegen 17:45 Uhr beobachteten Zeugen den Radler aus Kulmbach, wie er auf dem Radweg nahe der Vorwerkstraße erhebliche Schwierigkeiten hatte, das Gleichgewicht zu halten.

Mehrfach kippte er mit seinem Gefährt um, ließ sich jedoch von den Zeugen nicht davon abbringen, seine Tour fortzusetzen.

Die Beobachter riefen schließlich die Kulmbacher Polizei. Den Ordnungshütern gelang es, die Weiterfahrt des alkoholisierten Mannes zu unterbinden, indem sie sein Fahrrad kurzerhand sicherstellten.

Da sich der Radfahrer aber durch seine Fahrt unter erheblichem Alkoholeinfluss auch einer Straftat der Trunkenheit im Verkehr verdächtig gemacht hatte, musste er die Beamten zu einer über die Staatsanwaltschaft Bayreuth angeordneten Blutentnahme ins Krankenhaus begleiten.

Über die Sanktion seines Verhaltens entscheiden nun die Justizbehörden, so die Polizei.

red

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