Nächstes Spitzenspiel Neudrossenfeld empfängt Eintracht Bamberg

Bambergs Torjäger Maximilian Großmann (rechts) trug auch schon das Altstädter Trikot. Das war in der Saison 2013/14. Foto: Peter Kolb

FUSSBALL. Bei der SG Quelle Fürth 5:1 gewonnen, gegen den SC Feucht 3:1, beim SC Schwabach 3:2 – wer soll den TSV Neudrossenfeld in der Landesliga Nordost noch aufhalten? „Der nächste Gegner eventuell“, lautet die Antwort von Trainer Werner Thomas. Denn am Freitag empfängt seine Mannschaft um 19 Uhr zum nächsten Spitzenspiel den ebenfalls noch ungeschlagenen FC Eintracht Bamberg (5.).

Nach der Übernahme der Führung am vergangenen Wochenende durften die TSV-Kicker am Sonntag und Montag auf die Tabelle schauen („Eine schöne Momentaufnahme“), am Abend galt die Konzentration aber voll und ganz der Eintracht. „Bamberg ist kein typischer Aufsteiger, sondern ein Verein mit Tradition. Jeder sollte sich auf das Oberfrankenderby an einem Freitagabend freuen“, rührt Thomas die Werbetrommel.

Doch erst in der Vorsaison ging es mit dem in der jüngeren Vergangenheit immer wieder von Geldsorgen geplagten FC Eintracht wieder aufwärts. Nachdem die Bamberger binnen drei Jahren von der Regional- in die Bezirksliga durchgereicht worden waren, gewannen sie in der West-Staffel die Meisterschaft und hatten mit 118 Toren eine überragende Offensive.

Zwei ehemalige Altstädter als Torjäger

37 davon erzielte der aus Hollfeld stammende Maximilian Großmann, der auch in dieser Saison schon wieder siebenmal getroffen hat. Den Ausfall des 21-Tore-Manns Christos Makrigiannis, der wegen seines Studiums pausiert, fängt Tobias Ulbricht auf. Er und der bei der 0:4-Pokalniederlage gegen Bayernligist SC Eltersdorf am Dienstag ebenfalls nicht zum Einsatz gekommene Großmann, wie Verteidiger Felix Popp ehemalige Altstädter, zeichnen für zwölf der 15 Bamberger Treffer verantwortlich, weshalb Werner Thomas fordert: „Da müssen wir den Hebel ansetzen und die beiden aus dem Spiel nehmen. Das wird schwer genug.“

Den Neudrossenfeldern fehlen hingegen bekanntlich Torjäger Louis Engelbrecht (Platzwunde) und Abwehrchef Steffen Taubenreuther (Nasenbeinbruch). „Wir haben einen großen Kader mit 20 Mann, um auf solche Situationen reagieren zu können. Und als Louis letzte Saison ein halbes Jahr gefehlt hat, haben wir auch sehr gute Spiele gemacht und gewonnen“, ist Thomas trotzdem zuversichtlich. „Wir werden unser Spiel aber schon etwas umstellen müssen.“

Jüngste Mannschaft der Liga

Obwohl die Bamberger mit einem Durchschnittsalter von knapp 22 Jahren die jüngste Mannschaft der Liga stellen, hätten sie dennoch eine gute Mischung. „Und oft wird vergessen, dass auch wir eine ganz junge Truppe haben“, betont Thomas. Im Vergleich zur jüngsten Heimbegegnung mit dem SV Mitterteich (0:0), der mehr Wert auf die Defensive lege, erwartet der TSV-Coach heute ein anderes Spiel. „Die Bamberger werden schon versuchen, mitzuspielen, und wollen Tore schießen.“ Dafür hat der FC Eintracht mit zehn Gegentreffern doppelt so viele kassiert wie Mitterteich und der TSV.


TSV Neudrossenfeld: Grüner, Wehrle – Bargenda, Carl, Engelhardt, Gareis, Greef, Hacker (?), Hahn, Hannemann, Hoffmann, Kolb, Majczyna, Möckel, Pauli, Peeters, Podgur, Pötzinger, Ruß, Sahr.

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