Haspo-Damen vor hoher Auswärtshürde

Haspo-Torhüterin Klara Benz wird beim offensivstarken MTV Altlandsberg wohl sehr oft die Möglichkeit haben, sich auszuzeichnen. Foto: Peter Kolb

Vor dem vorerst vorletzten Auswärtsspiel für die Damen von Haspo Bayreuth in der 3. Bundesliga Ost dürften die Rollen ganz klar verteilt sein. Am Samstag um 19.30 Uhr trifft das Schlusslicht nämlich beim MTV 1860 Altlandsberg auf den Tabellendritten, der den Bayreutherinnen im Hinspiel deutlich die Grenzen aufgezeigt hat und bei der 19:34-Klatsche die höchste Heimniederlage der ganzen Saison beibrachte.

Es kann aus Haspo-Sicht also nur um Schadensbegrenzung gehen, zumal man in Brandenburg mit lediglich neun Feldspielerinnen antreten kann. Neben Kreisläuferin Sara Mustafic (privat verhindert) und Rückraumspielerin Laura Brahm (studienbedingt), wird vor allem die interne Toptorschützin Jana Lichtscheidel (Examen) im linken Rückraum fehlen. „Auch wenn Altlandsberg zuletzt vier deutliche Niederlage in Folge hinnehmen musste, brauchen wir schon ein perfektes Spiel, um dort bestehen zu können“, macht sich auch Trainerin Michaela Lehnert nichts vor.

Überraschend deutliche Niederlagen der Altlandsbergerinnen

Tatsächlich musste die lange Zeit ebenfalls zum Favoritenkreis zählende Mannschaft vom MTV Altlandsberg zuletzt vier herbe Rückschläge hinnehmen. Dabei war vor allem die Deutlichkeit der einzelnen Niederlagen überraschend. Gegen Spitzenreiter Füchse Berlin (17:36) und den Tabellenzweiten SG Kirchhof (24:31) waren die Brandenburgerinnen ebenso chancenlos wie bei der 19:31-Auswärtsschlappe gegen die HSG Blomberg-Lippe II (5.). Die negativste Überraschung folgte jedoch erst am vergangenen Spieltag, als die Partie dem Aufsteiger Berliner TSC (7.) ebenfalls deutlich mit 19:27 verloren ging.

Dass der MTV auch anders kann, wurde in Bayreuth jedoch mehr als deutlich. Das 19:34 war für Haspo bis heute die höchste Heimniederlage. Ein Grund dafür war damals vor allem Spielmacherin Sophie Lütke. Mit 118 Treffern ist die Rückraumspielerin aktuell die viertbeste Torschützin der Liga. „Wenn wir besser abschneiden wollen als im Hinspiel, müssen wir Sophie Lütke unbedingt in den Griff bekommen. Sie ist für mich eine der besten Spielerinnen in der Liga“, sagt Michaela Lehnert, die sich aber nicht kampflos geschlagen geben will. „Seit dem Hinspiel hat sich bei uns viel getan, auch die letzten Spiele geben uns neuen Mut. Mittlerweile haben wir ein neues Abwehrsystem und hoffen damit, für deutliche Unruhe im MTV-Angriffsspiel zu sorgen. Außerdem fahren wir nicht nach Altlandsberg, um uns abschlachten zu lassen.“

Haspo Bayreuth: Benz, Bauer – Dörfler, Hellriegel, Lindner, Kerling, Hall, Fischer, Friedrich, Renner, Glowienka.

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