Haspo-Damen gleichen Punktekonto aus

Mit der Durchschlagskraft von Kim Koppold (Nr. 18) war die SG Schwabach/ Roth nicht nur in dieser Szene überfordert. Die Torjägerin erzielte aber nicht nur acht Treffer, sondern überzeugte auch in der Abwehr. Foto: Peter Kolb

Wie erhofft haben die Damen von Haspo Bayreuth ihren Aufwärtstrend mit dem dritten Sieg in Folge bestätigt und damit ihr Punktekonto in der Bayernliga ausgeglichen. Die Leistung gegen den harmlosen Neuling SG Schwabach/Roth war aber trotz des klaren Ergebnisses von 24:12 (8:6) nur phasenweise überzeugend.

„Wir haben heute kein schönes Spiel abgeliefert“, war auch Haspo-Trainer Matthias Starz nicht wirklich begeistert vom Auftritt seiner Schützlinge. „Vor allem die erste Halbzeit hatte wenig mit Handball zu tun. Es ist lediglich unserer guten Deckungsarbeit zu verdanken, dass wir am Ende trotzdem hoch gewonnen haben. Wir brauchen jetzt wieder eine Leistungssteigerung, wenn wir auch in den nächsten Spielen erfolgreich sein wollen.“

Dieses selbstkritische Urteil war durchaus angemessen. In die erste Halbzeit war Haspo zwar standesgemäß gestartet und hatte sich mit 8:4 abgesetzt (16.), doch schon zu diesem Zeitpunkt war das Spiel von haarsträubenden Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Dass die zweite Viertelstunde dann aber noch viel schwächer war, ist für Starz kaum zu erklären: „Wir werfen 15 Minuten kein Tor! Wir verwerfen reihenweise freie Bälle, und von den technischen Fehlern will ich gar nicht erst anfangen.“ Nach dieser üblen Torflaute gingen die Bayreutherinnen nur mit einer knappen Führung in die Pause. „In der Kabine wurde es dann laut“, verrät der Haspo-Trainer.

Schnelle Entscheidung nach der Pause

In der zweiten Halbzeit war seine Mannschaft dann aber sichtlich um Wiedergutmachung bemüht. So war das Spiel beim 16:8 (41.) bereits so gut wie entschieden, auch weil der Aufsteiger (Roser 5 Tore) kaum Bayernligatauglichkeit nachweisen konnte. Die vielen Ballgewinne setzten die Bayreutherinnen konsequent in Gegenstöße um. Die erste zweistellige Führung erzielte Sandra Daschner beim 21:11 (52.), und der höchste Vorsprung war beim 24:12-Endstand erreicht.

„Es war ganz klar eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit zu erkennen“, schlug Co-Trainer Felix Rockenmayer nach dem Spiel versöhnliche Töne an. „Doch auch da waren wir noch nicht auf dem Niveau der letzten Wochen. Ich bin froh, dass wir in einem Spiel, dass wir trotzdem deutlich gewonnen haben, die bisher schwächste Saisonleistung zeigten.“

Haspo Bayreuth: Bauer, Goetjes – Daschner (1), Kutzschmar, Lindner, Kerling (4), Hall, Peter, Schmidt, Opitz (1), Koppold (8), Stöcker (2), Schubert (4), Duchon (4).

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