Freie Fahrt übers Landesgartenschaugelände

Seit Dienstag dürfen alle durch, wenn auch nicht überall hin: Der Radweg, der auf der westlichen Mainseite durch das Landesgartenschaugelände führt, kann nun wieder von jedem genutzt werden. „Na endlich“, sagen Radler aus Laineck. „Wir haben uns an den Termin gehalten“, sagt der Pressesprecher der Landesgartenschau. Bis die letzte Absperrung verschwunden ist, werden aber noch Monate vergehen.  

Die Landesgartenschau ist längst vorbei, offiziell heißt das Gelände nun Wilhelminenaue. Heike und Karin Kofliski aus Hof sind trotzdem wegen der Landesgartenschau hier. „Wir sind ganz gezielt gekommen, dachten, es wäre schon längst öffentlich zugänglich“, berichten sie.  Dass sie zu den ersten gehören, die durch die frisch geöffneten Gitter spazieren, ist für sie ein glücklicher Zufall.

Vorstellungskraft reicht

Heike war zwei Mal hier, während die Gartenschau noch lief und möchte nun ihrer Mutter alles zeigen. „Wunderbar“, sagt die zum Gelände und stört sich kein bisschen daran, dass kaum mehr etwas steht. „Schließlich haben wir ja Vorstellungskraft!“ Die beiden genießen es, im weitläufigen Gelände nahezu alleine zu sein, ohne all den Rummel, der hier einst war. „Und für die Tiere ist die Ruhe sicherlich auch viel schöner.“

Laufroute sofort verlegt

Christina Popp hatte von einem Arbeitskollegen gehört, dass man jetzt über das Gelände laufen kann und hat sofort die Route ihrer Laufgruppe verlegt. „Das ist toll hier, ich habe mich die ganze Zeit darauf gefreut, hier irgendwann laufen zu können“, sagt sie. Der Blick ist weit, das Gelände eben – genau das richtige für einen Lauf in der Mittagspause. Jeden Mittwoch joggen die vier gemeinsam und von jetzt an voraussichtlich mit Vorliebe in der Wilhelminenaue.

"Endlich ist der Weg frei"

Auch Ingrid Laufer freut sich, dass der Weg endlich wieder frei ist. Sie gehört zu denen, die darauf lange und ungeduldig gewartet haben. „Ich wohne in Laineck, es ist einfach der kürzeste Radweg in die Innenstadt“, sagt sie. Und der sei ja nicht nur während der Landesgartenschau, sondern auch schon im Vorfeld während der Neuverlegung  und während der Aufbauarbeiten für die Schau  gesperrt gewesen. „Und jetzt hat es auch nochmal ganz schön lange gedauert“, findet sie. Allerdings verlief jetzt alles genau nach Plan, betont Mirko Strauch, der Pressesprecher der Landesgartenschau: „Versprochen hatten wir die Öffnung des Radwegs von Laineck in die Innenstadt bis Allerheiligen und diesen Termin haben wir auch eingehalten.“

Freier Zugang in alle Ecken erst im Jahr 2017

Wann der Rest des Geländes für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, steht noch nicht fest. In den kommenden Wochen und Monaten werden nach und nach immer mehr Bereiche geöffnet. „Wann genau, können wir jetzt noch nicht sagen, das hängt auch von der Witterung ab“, erklärt Streich: „Endgültig und in allen Bereichen wird es auf jeden Fall erst im Jahr 2017 soweit sein“.

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