Es läuft gut an im neuen Ahorntaler Einkaufsmarkt – Auch Lieferprobleme gehören der Vergangenheit an Dorfladen läuft gut

Seit einer Woche hat der Dorfladen in Kirchahorn geöffnet. Foto: Ralf Münch

Die Verkaufstheke der Bäckerei ist schon fast leer. Und auch am Metzgerstand ist schon einiges ausgesucht. Die Regale mit Konserven, Süßigkeiten und anderen Dingen des täglichen Bedarfs sind dagegen gut gefüllt. Seit einer Woche läuft das Geschäft im Ahorntaler Einkaufsmarkt (wir berichteten). Wie wird er bei der Bevölkerung angenommen?

„Es ist alles da, was man braucht“ , sagt Andreas Plank, der hier zum ersten Mal einkauft. Er hat vorher wie die meisten anderen auch in Waischenfeld seine Besorgungen gemacht. Nun freut er sich über die Eröffnung des Dorfladens. Edeka hat vor vier Jahren im Ort geschlossen. Seitdem gab es keine Einkaufsmöglichkeit mehr.

Man findet alles, was man braucht

Das Sortiment ist ausreichend und man findet alles, was man braucht, lobt Regina Bauernschmitt. Sie erzählt, dass sie bereits das dritte Mal hier ist. Ähnlich wie ihr geht es vielen Ahorntalern, die froh sind, dass sie jetzt wieder vor Ort einkaufen können und nicht erst Kilometer bis zum nächsten Laden fahren müssen.

Der Einkaufsmarkt ist auch ein idealer Treffpunkt für Jung und Alt. Regina Bauernschmitt findet ihn besonders für Senioren und Hausfrauen sehr praktisch. „Gerade wenn man nur Kleinigkeiten braucht, ist es positiv, nicht mehrere Kilometer für kleine Mengen zurücklegen zu müssen“, sagt sie.

Kunden sind begeistert

„Zwar gibt es noch einige Baustellen und es muss sich alles noch etwas einlaufen, doch die Kunden sind begeistert“, so Wolfgang Göbner, einer der drei Geschäftsführer. Er freut sich über die Unterstützung von Edeka und möchte dem Personal, welches aus gelernten Einzelhandelskauffrauen besteht, gerade in den ersten Wochen unter die Arme greifen. Selbst die anfänglichen Lieferprobleme gehören jetzt der Vergangenheit an. Nicht selten ist es vorgekommen, dass der Einkaufsmarkt einfach übersehen wurde. So auch in diesem Fall: „Es sollte Schokolade aus Nürnberg geliefert werden. Das Navi hat den Fahrer aber zum Sportplatz geleitet. Als dieser weit und breit keinen Einkaufsmarkt gesehen hat, ist er wieder zurückgefahren. Schlussendlich musste er erneut losfahren“, sagt Göbner.

Belebender Faktor

Auch für Jürgen Baumgärtel, dessen Apotheke direkt neben dem Einkaufsmarkt liegt, ist die Eröffnung ein Vorteil. „Die Kundschaft ist nach der Schließung von Edeka deutlich weniger geworden“, sagt er. Der Einkaufsmarkt dient in diesem Zusammenhang als „belebender Faktor“, da deutlich mehr Kunden angelockt werden.

Die Bäckerei, die selbst gebackene Waren verkauft, ist sehr beliebt. Sie erhält viel Lob aufgrund der guten Qualität und ist immer schnell ausverkauft. Oft wird auch selber nachgebacken, um den Ansturm zu bewältigen.

Auch Bürgermeister Gerd Hofmann hat schon den Einkaufsmarkt besucht. „Man findet alles, was man braucht“ , sagt er. Die Ahorntaler selbst seien froh, wieder die Möglichkeit zu haben, dort einkaufen zu gehen. „Es muss sich alles noch finden, aber die Leute sind dennoch begeistert“, so Hofmann.

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