Eine magische Zahl auf der Anzeige der Countdown-Uhr an der Zentralen Bushaltestelle Noch 100 Tage bis zur Gartenschau

Das Geschwisterpaar Lilly und Linas gehört zu rund 4000 Kindern, die seit der Gründung des Gartenschau-Fördervereins am 29. September 2009 zur Welt kamen. Für die Kinder werden entlang des Auenbogenwegs Bäume gepflanzt. Foto: Ronald Wittek

Am Mittwoch ist es zum ersten Mal eine zweistellige Zahl: 99. 99 Tage bis zur Eröffnung der Landesgartenschau am 22. April. Am Dienstag waren es noch 100 Tage. Die letzte dreistellige Zahl, seit die Countdown-Uhr von 500 Tagen herunter zu zählen begann. Deshalb gab es am Dienstagnachmittag einen Fototermin des Landesgartenschau-Gesellschaft. 

Lilly (Jahrgang 2010) und Linas (Jahrgang 2013) war die Zahl 100 nicht so wichtig, sie hatten Spaß beim Fototermin 100 Tage vor Eröffnung der Landesgartenschau. Vor allem, als ihr Opa vorbeischaute und ein bisschen Quatsch mit den beiden machte. Die Geschwister aus Bayreuth gehören zu den "rund 4000 Kinderwald-Kindern, die seit Gründung des Fördervereins Landesgartenschau im Bayreuther Klinikum auf die Welt gekommen sind", sagt der Fördervereins-Vorsitzende Prof. Helmut Ruppert am Dienstagnachmittag an der Zentralen Omnibushaltestelle (ZOH), wo die Gartenschau-Uhr unaufhaltsam heruntertickt.

Initiative des Fördervereins

Der Kinderwald ist eine von mehreren Initiativen des Fördervereins, der nach Angaben des Schatzmeisters Wolf Wolfschmidt rund 120 Mitglieder hat. Gepflanzt werden für die Kinder, deren Eltern Spaß an der Aktion finden und einer Teilnahme zustimmen jeweils die Bäume des Jahres: Einer am Klinikum, mehrere Bäume entlang des Auenbogenweges auf der Gartenschau. Das Ziel ist klar: Die Kinder sollen eine Anlaufstelle haben auf der Gartenschau, sollen mit dem Bäumen groß werden, sollen Bindung haben in die Wilhelminen-Aue, sagt Ruppert.

"Jetzt wird's ernst"

Doch nicht nur der Förderverein, vor allem die Organisatoren der Landesgartenschau blicken mit Spannung auf den 22. April. Es sei nicht von der Hand zu weisen: "Jetzt wird's ernst", sagt Geschäftsführer Ulrich Meyer zu Helligen im Gespärch mit unserer Zeitung mit Blick auf die Uhr. Die Tage, seit die roten Leuchtziffern 500 zeigten, seien wie im Flug vergangen. "Wir haben Stand jetzt 4000 Dauerkarten verkauft, was ein sehr guter Wert ist", sagt Geschäftsführerin Dagmar Voß. "Und die Stimmung ist auch gut bei uns im Team. Noch gut. Denn jeder weiß, dass der Endspurt begonnen hat. Aber so wie es aussieht, ist alles im grünen Bereich", sagt Voß.

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