Bayreuth trifft auf Kellerkind Germering EHC schielt noch auf Platz eins

Wollen auch gegen Germering wieder jubeln: Michal Bartosch (links) - mit 21 Toren und 24 Vorlagen Bayreuther Topscorer - und der beste Offensivverteidiger der Liga, Jozef Potac (7 Tore/ 33 Vorlagen). Foto: Mularczyk

Die Hauptrunde der Bayernliga neigt sich dem Ende. Nur noch drei Spiele stehen für den EHC Bayreuth an, bevor er in die Zwischenrunde startet. Das erste bestreiten die Tigers am Sonntag um 18 Uhr gegen die Wanderers Germering.

EHC-Trainer Sergej Waßmiller lässt keinen Zweifel daran, dass er den Kampf um den ersten Tabellenplatz noch nicht aufgegeben hat: „Wir machen unsere Hausaufgaben und werden unsere Spiele gewinnen. Wenn Sonthofen sich noch einen Ausrutscher erlaubt, dann sind wir am letzten Hauptrundenspieltag bereit für ein Endspiel um Platz eins im Allgäu."

"Brandgefährlich bei Kontern"

Doch zunächst blickt Waßmiller auf die Partie gegen Germering. Den Gegner schätzt er als „brandgefährlich bei Kontern" ein. Ein Erfolg der Wanderers in Bayreuth wäre allerdings eine faustdicke Überraschung. Germering kam in dieser Saison nicht in Tritt und liegt mit nur 13 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Oft fehlte dem jungen Team aus Oberbayern in den entscheidenden Situationen die Erfahrung.

Bei den Wanderers sind nur zwei Spieler älter als 27 Jahre. Der 32-jährige Leonhard Gambs gehört dabei nicht nur in der Verteidigung zu den Stützen, sondern ist mit 15 Punkten auch zweitbester Scorer der Wanderers. Auf den zweiten Routinier, Oliver Wälde, muss Germering beim Auftritt in Bayreuth verzichten. Zudem fehlen wohl die Verletzten Matthias Dosch, Levin Schumacher und der erkrankte Christopher Ott.

Waßmiller muss verzichten

Auch Waßmiller kann nicht aus dem Vollen schöpfen. Christian Masel, Nicolai Pleger und Patrick Franz werden am Sonntag im Junioren-Team spielen. Nichts Neues gibt es zudem im Lager der Langzeitverletzten: Patrick Schadt fällt nach seinem Beinbruch noch wochenlang aus, und der am Kreuzband verletzte Michal Hlozek wartet weiterhin auf seine Carbonschiene, die dem Knie Halt geben soll. Auch Christopher Maier füllt weiter das Lazarett, wahrscheinlich sogar bis Saisonende. „Seine Verletzung heilt nur langsam. Die Chancen, dass er in dieser Spielzeit nochmals aufläuft, sehe ich nur bei zehn Prozent", sagt Waßmiller.


Einen ausführlichen Vorbericht lesen Sie in der Samstagsausgabe (12. Januar) des Nordbayerischen Kuriers.

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