Zwei Auerbacher wechseln zu Haspo

„Beide sind mit ihrer Erfahrung, ihrem handballerischen Können und nicht zuletzt aufgrund ihrer menschlichen Eigenschaften echte Glücksgriffe für unseren Verein“, freut sich Haspo-Vorsitzender Andreas Berghammer. Schöttner im rechten Rückraum und Abwehrspezialist Weiss am Kreis kompensieren auf ihren Positionen nicht genau den Verlust der Rückraum-Leistungsträger Michael Neumaier (Karriereende) und Jakob Hoffmanns (studienbedingt nach Erlangen). Marc Brückner, der bekanntlich zusammen mit Michael Werner die Nachfolge des bisherigen Haspo-Trainers Mathias Bracher antritt, sieht darin aber kein Problem: „Wir werden demnächst noch weitere Neuzugänge vermelden können, die das Team qualitativ ebenso vorantreiben werden.“

Am besten kann Michael Werner die Verstärkungen einschätzen, der mit beiden selbst schon in Auerbach zusammenspielte: „Beide bringen Drittligaerfahrung mit und haben dort gerade in der Abwehr bewiesen, dass sie auch mit körperlich überlegenen Spielern mithalten können. Außerdem passen sowohl Philipp als auch Ralph charakterlich perfekt in die Haspo-Philosophie, weshalb es wohl kaum Anpassungsschwierigkeiten geben wird."

94 Tore in der Drittliga-Saison

Linkshänder Schöttner, der mit 94 Treffern auch offensiv in der vergangenen Saison der 3. Liga Ost beeindruckende Akzente gesetzt hat, spielte in der Jugend und auch im Seniorenbereich sogar schon zehn Jahre lang für Haspo. „Ich kenne und schätze aus meiner damaligen Zeit noch viele Leute bei Haspo und habe hier mitbekommen, was man mit Teamgeist und Einsatzwillen alles erreichen kann“, sagt der 27-Jährige, der in Bayreuth zwei bayerische Meisterschaften gefeiert hat. Haspo bezeichnet er als „Wunschverein“: „Ich bin sehr dankbar für die Chance, in einer jungen, ehrgeizigen Mannschaft meine Erfahrung und meine Art Handball zu spielen, einbringen zu dürfen.“

Erster Vereinswechsel nach 22 Jahren

Ralph Weiss wechselt dagegen zum ersten Mal den Verein, nachdem er 22 Jahre lang für Auerbach gespielt hat. Der 29-Jährige hat in der abgelaufenen Drittliga-Saison zwar nur vergleichsweise bescheidene 16 Tore erzielt, war mit seiner Zweikampfstärke aber ein wesentlicher Bestandteil der sattelfesten Auerbacher Abwehr. „Haspo ist ein familiärer Verein, der viel Herzblut und Engagement an den Tag legt“, begründet Weiss seinen Schritt. „Außerdem ist hier eine Mannschaft, mit der man auch neben dem Spielfeld Spaß haben kann.“

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