Wer Geld hat, hat immer bessere Medizin

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Dass eine Bürgerversicherung funktioniert sieht man hervorragend in anderen EU-Ländern. Jeder, der "Geld hat" ist auch dort weiterhin frei, sich privat zusätzlich abzusichern. Die PKV in Deutschland kann nur überleben aufgrund der versteckten Milliardensubventionen durch unser exzessives Beamtentum (Stichworte: Volltarif, Beihilfe). Finanziell macht es für nicht-beamte ohnehin keinen Sinn sich privat zu versichern. Und wenn ich das Geheule einiger Bekannten höre, "die PKV frisst mir die Haare vom Kopf", dann kann ich nur sagen: die würden sich über eine Bürgerversicherung freuen. Bitte aber dann gesetzlich vorschreiben, dass die entsprechenden Beitragsrückstellungen der privaten bei Wechsel von Mitgliedern in die GKV/ Bürgerversicherung zu 100% an die jeweilige gesetzliche Kasse zu überführen sind.
Dieser Satz ist unterirdisch: "Sie würde ein System, mit dem die Menschen relativ zufrieden sind, zerstören."
Das zeigt, dass Prof. Volker Ulrich jeden Kontakt zu den Patienten verloren hat. Ich kenne beide Systeme, die PKV und die AOK. Bei der PKV werden auch Operationen und teure Untersuchungen durchgeführt, die überflüssig oder schädlich sind. Beim Kassenpatient dauern die Untersuchungen manchmal so lange, dass der Patient zu spät behandelt wird. Natürlich kann man beide Nachteile gegeneinander aufwägen. Aber eine gute Bürgerversicherung vermeidet beide Nachteile.

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