Warmensteinach: Wohngenossenschaft baut

Insgesamt 1,44 Millionen Euro will die Genossenschaft ausgeben, um moderne Wohnungen zu schaffen, die sich auf Dauer besser vermieten lassen. Zudem sollen auch die Außenanlagen neu gestaltet werden. Und es wird eine neue, künftig auch durch Ältere nutzbare Fußwegeanbindung in die Ortsmitte entstehen. Die Vorhaben sollen mit Darlehen der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt und in Zusammenarbeit mit der Regierung von Oberfranken finanziert werden. Der vorzeitige Baubeginn ist beantragt.

Oft leere Wohnungen

Die Wohnungen standen in der Vergangenheit immer häufiger leer. Deshalb hat die Genossenschaft bereits 2015 ihren Bestand am Gustav-Leutelt-Platz und in der Gablonzer Straße 269 und 269a auf Vordermann gebracht. „Es fehlt vor allem an modernem Wohnraum“, sagt Roland Schramm, der Geschäftsführer. Deshalb nehme man sich des alten Wohnbestands an, um ihn den Anforderungen des Markts anzupassen.

Künftig Zentralheizung

Im Einzelnen ist dabei zunächst der Einbau einer Gasheizzentrale in die bislang nicht mit einer Zentralheizung ausgestatteten beiden Wohnblocks angedacht. Zudem werden die Wohnungen mit Balkonen ausgestattet. Die Gebäude werden energetisch saniert und dafür mit einer Dämmschicht versehen. Dabei werden kleine Wohnungen zusammengelegt und auf eine bedarfsgerechte Größe gebracht.

Die Diakoniestation zieht auch ein

Aber nicht nur Wohnungen entstehen. Nach Abschluss der Modernisierung wird der Diakonieverein Warmensteinach Räume mit 110 Quadratmetern in der Oberwarmensteinacher Straße beziehen. Dazu werden auch noch bis zu zehn Stellplätze für Autos außerhalb des Geländes geschaffen. Dabei wird die Diakoniestation von der behindertengerechten Bauweise profitieren. Eine Nachbarin der Diakoniestation wird zudem die Genossenschaft selbst, die ihr Büro vom Veits-Hans-Weg an den zentralen Standort verlegen will.

Ende des Jahres fertig

Der Zeitplan sieht vor, dass zügig mit den Ausschreibungen begonnen wird und im Mai oder Juni die Arbeiten beginnen. Das hängt jedoch davon ab, ob sich Firmen finden lassen. Wie bei den bisherigen Modernisierungen setzt die Genossenschaft auf Firmen aus der Region. „Wir hoffen, dass wir bis Ende des Jahres das Haus bezogen haben“, so Schramm.

Nicht bewertet

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