Vergebliche Aufholjagd der Haspo-Damen

Somit blieb die eigentlich verdiente Belohnung für eine sehr engagierte Leistung aus. „Wir haben in der zweiten Halbzeit und vor allem in der Schlussphase zu viele freie Bälle verworfen“ haderte Haspo-Trainer Matthias Starz. „Wir waren oft auf ein Tor ran und eigentlich am Drücker, doch den Ausgleich konnten wir trotz zahlreicher Chancen nie erzielen.“

Der hoch eingeschätzte gastgebende Vorjahresvierte, bei dem Haspo-Eigengewächs Jenny Oertel mit sechs Toren zu den stärksten Spielerinnen zählte, führte schon nach vier Minuten mit 5:1. Technische Fehler und Fehlwürfe auf Bayreuther Seite wurden dabei durch Gegenstöße der Gastgeberinnen bestraft. Nach 13 Minuten hatte Haspo zwar schon den Anschluss auf 7:8 geschafft, doch dann ließen sechs Strafminuten bis zur Halbzeit den Rückstand wieder anwachsen.

Auf die schwächste Phase folgt die beste

Nach der Pause verkürzten die Gäste schnell auf 17:18 (33.). Danach schlichen sich wieder technische Unkonzentriertheiten und Fehlwürfe ein, die den Gegner bis auf 25:19 (42.) davonziehen ließen, doch auf diese schwächste Phase folgte gleich die beste: Mit einem 7:2-Lauf kam Haspo beim 26:27 (49.) erneut bis auf ein Tor heran, doch trotz bester Chancen wollte der Ausgleich einfach nicht fallen. In doppelter Überzahl fanden die Gastgeberinnen dann wieder mehr Lücken in der Bayreuther Abwehr und blieben vor dem Tor kaltschnäuziger. Mit dem 34:31 bei einer Restspielzeit von 1:45 Minuten war die Partie entschieden.

„Es ist sehr schade, dass sich die Mannschaft für den tollen Kampf nicht belohnt hat“, sagte Trainer Starz. „Wir haben im Angriff wesentlich besser gespielt als in den ersten zwei Spielen.“ Dazu trug der vielversprechende Einstand von Kim Koppold bei, die bei Saisonbeginn noch verletzt war.

Haspo Bayreuth: Pitterich, Bauer – Daschner (5), Kutzschmar (4), Lindner (1), Kerling (2), Hall (2), Schmidt (1), Opitz, Eckert, Koppold (7), Schubert (4), Duchon (6).

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Montag, 13. November 2017 - 11:06