SVB-Männerteam steigt in Bayernliga auf

Dabei ging es denkbar knapp zu: Auf den Konkurrenten SG Mittelfranken II hatten die Bayreuther (12521 Punkte) gerade einmal 62 Zähler Vorsprung, was auf den 26 absolvierten Strecken gerade einmal wenige Hundertstelsekunden bedeutet.

Die meisten Punkte sammelte Florian Müller (Jahrgang 2001), der auf seinen vier Strecken 2277 Punkte einheimste. Die meisten Zähler (607) holte er über 100 m Brust in 1:05,67 Min. Ähnliches gelang ihm über die doppelte Distanz, für 2:22,79 gab es 600 Punkte. Max Deichsel (1991), der erstmals für die Männermannschaft in der Landesliga antrat, war ähnlich erfolgreich (2182). Er überzeugte über 200 m Lagen: 2:11,59 brachten 578 Punkten, deren 553 gab es über 100 m Schmetterling (59,01 Sek.). Sein Studienkollege Christoph Argauer (1991), ebenfalls erstmals am Start, wartete mit persönlichen Bestleistungen auf, knackte unter anderem über 100 m Brust die 1:10-Min.-Marke (1:09,90).

Marc Birkle (2000) erreichte trotz mangelndem Trainings eine neue Bestzeit über 50 m Freistil (25,80). Der 14-jährige Nico Heilmann musste über seine Nebenstrecken an den Start gehen. Hierbei überzeugte er über die ungewohnten 1500 Freistil mit neuer persönlicher Bestzeit (18:24,45). Auch drei Masters-Schwimmer trugen zum Erfolg bei: Oliver Pelzel (1984) überzeugte auf den Rückenstrecken, schlug über 200 m in 2:26,48 Min. an und steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr um zwei Sekunden. Kieran Garbutt (1976) war über 100 m Schmetterling und 100 m Freistil unterwegs. Über letztere Distanz knackte er die Minutenmarke (59,57). Der Teamälteste Alexander Kugler (1965) schlug über 50 m Freistil in für ihn sehr guten 26,94 Sekunden an.

Unterstützung durch Triathlet Andreas Dreitz

Mit am Start war Profitriathlet Andreas Dreitz. Dreitz, der bei Rainer Skutschik trainiert, überraschte alle mit seiner starken Zeit über 1500 m Freistil (17:20,90 Min.), für die er wichtige 540 Punkte einheimste. Auch über 400 m Freistil fiel er als Triathlet nicht auf und schlug nach 4:29,60 an.

Damen beenden Saison auf dem dritten Platz

Bereits in der Bayernliga vertreten sind die Frauen des SV Bayreuth: Und am letzten Wettkampftag lieferten sie sich ein spannendes Rennen mit den anderen neun Teams. Hatten sie zwischenzeitlich gerade einmal 45 Punkte von einem Abstiegsrang getrennt, landeten sie in der Endabrechnung sogar auf Platz drei.

Auch in diesem Jahr holte Kim Lauterbach (1998) die meisten Punkte. Die Polizeischülerin sammelte deren 2385, über 50 (27,46) und 100 m Freistil (59,86) bekam sie 606, beziehungsweise 615 Punkte. Aber auch über ihre Hauptlage Brust überraschte sie mit starken Zeiten. Nach 1:14,65 Min. schlug sie über 100 m an, der zweitbesten von ihr je geschwommenen Zeit.

Hartes Programm zur Premiere souverän gemeistert

Stefanie Raps, Spezialistin für schwierige Strecken, lieferte bei vier Starts vier Bestleistungen ab. 9:40,55 Min. über 800 m Freistil brachten 562 Zähler. 1:08,44 brauchte sie für 100 m Schmetterling, 2:26,47 über die doppelte Distanz. Wichtige Punkte sammelte sie außerdem über 400 m Freistil. Erstmals für die Damen am Start war Luisa Kauper (2003) – und hatte gleich ein hartes Programm vor sich: 800 m Freistil, 400 m Lagen sowie ihre Paradestrecken 100 und 200 m Brust. Dabei gelang es ihr, bei gerade einmal vier Starts acht neue Bestzeiten zu erzielen. Über 50 m Brust erreichte sie ihre punktbeste Leistung (532), über 200 m Brust stellte sie ihren neuen Rekord auf 2:46,97 (523).

Carmen Gräbner (2002) überzeugte auf den Lagendistanzen. Dort schwamm sie über 400 m neue Bestzeit (5:24,85), was mit 509 Punkten belohnt wurde. Auch über 100 und 200 m Freistil toppte sie ihre Bestleistungen. Jette Barthmann (2002) war ebenfalls viermal im Einsatz, schwamm neue Bestleistungen über 200 m Rücken (2:36,11) sowie über 200 m Schmetterling. Erstmals auf der Kurzbahn über diese Distanz am Start, beendete sie das Rennen in 2:35,53 Min.

Obwohl gesundheitlich angeschlagen, schaffte es Casey Jendrny (2001) über 400 m Freistil die Fünf-Minuten- Marke zu knacken (4:59,51). Michelle Kahlke (2000), die ihre sportliche Laufbahn im Sommer 2016 beendete, sprang nochmals für das Team ins Wasser. 29,42 Sekunden brauchte sie für 50 m Freistil (492). Selina Müller komplettierte die Mannschaft. Die Rückenspezialistin, die seit einem Jahr schulbedingt nur noch sehr selten am Training teilnimmt, überzeugte über 100 m Rücken (1:08,44). Dabei blieb sie, ohne wirkliches Training im letztem Jahr nur 44 Zehntel über ihrer persönlichen Bestleistung.

Nicht bewertet

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