Studenten sind begehrte Neubürger

Jeder Neubürger mit Hauptwohnsitz spült rund 600 Euro an Schlüsselzuweisungen des Freistaates Bayern pro Jahr in den Stadtsäckel.

Die Stadt hat im September 2010 einen geldwerten Anreiz geschaffen, um den Abiturienten ein Studium in Bayreuth schmackhaft zu machen: Wer sich mit Hauptwohnsitz hier anmeldet, erhält ein Scheckheft, das unter anderem Eintrittskarten für Kino, Museen und Schwimmbad sowie einen Gutschein für das Bayreuther Volksfest enthält. Alles zusammen hat einen Wert von 130 Euro.

Mit dem Scheckheft – „ein kostenfreier Willkommensgruß“ – sollen sich die Neubürger „schneller einleben“ können. Und tatsächlich: Die Gutscheine gehen weg wie warme Semmel.

gb


Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Donnerstagsausgabe (20. September) des Nordbayerischen Kuriers.

Nicht bewertet

Anzeige

Kommentare

Warum schreibt der KURIER, die Stadt habe im September 2010 einen geldwerten Anreiz geschaffen?
Ein Scheckheft mit Vergünstigungen gibt es doch schon seit vielen Jahren!
Wobei ich jetzt bezweifle, dass jemand wegen einem Gutschein für ein Altstadtspiel, einen Kinobesuch und eine verbilligte Thermenkarte ausgerechnet nach Bayreuth zieht.
Warum führt man in Bayreuth nicht einfach eine Zweitwohnungsteuer ein?

Der Aufwand hierfür ist gering und die Studenten müssen sie noch nicht einmal Zahlen, wenn sie ihren Hauptwohnsitz nach Bayreuth verlagern.
@Ludger Weil es z.B. Studenten, die ihren Hauptwohnsitz eben nicht in Bayreuth haben (das Ganze ist ja kein Wunschkonzert sondern richtet sich nach den entsprechenden Meldegesetzen) unangemessen belasten würde.
Zur Unterstützung der je nach Einzelfall verpflichtenden Ummeldung finde ich eine Anreizlösung für die Betroffenen sehr viel besser, als die legal mit Zweitwohnsitz in Bayreuth lebenden Studenten zusätzlich zu belasten.