Spinnen jetzt eigentlich alle?

Nämlich:

pro Flüchtlinge, pro Willkommenskultur, pro Gutmenschen. Und dabei verschweigen wollen, dass Flüchtlinge auch Verbrecher sein können.

Und nicht nur das. Sogar die Politik deckt nun auf, was faul ist im Staate. Ex-Minister Friedrich, auch noch ein Oberfranke, spricht vom „Schweigekartell“. Und CSU-General Scheuer (ja, der mit dem tschechischen „Doktor filozofie“) unterstellt den Medien eine „falsch verstandene Vorsicht“ im Zusammenhang mit Köln. Spinnen jetzt eigentlich alle?, fragt sich der Journalist.

Tatsache ist, die Kölner Polizei gab an Neujahr Entwarnung („friedliche Feierlichkeiten“), rückte am 4. Januar mit ersten Meldungen über Dutzende Anzeigen und 1000 potenzielle Täter (Nordafrikaner, aber keine Flüchtlinge) heraus und musste dann Zug um Zug zugeben, was tatsächlich in der Silvesternacht am Hauptbahnhof geschah. Und warum? Weil lokale und überregionale Medien nach Erkennen der polizeilichen Lügen hartnäckig und ohne Scheuklappen recherchierten.

Auch wir haben mit einer Betroffenen gesprochen, mit Polizei- und Islamexperten. Denn es geht um nichts anderes als darum die Wahrheit über Köln zu wissen, um daraus wiederum die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Eigentlich ist alles ganz einfach – und vor allem ideologiefrei.

joachim.braun@ nordbayerischer-kurier.de

3 (36 Stimmen)

Kommentare

Verallgemeinerungen schaden jeder Diskussion. Schubladen wie "die" Journalisten ist genauso wenig zielführend wie "die" CSU, "die" AfD oder "das Pack" von PEGIDA (und dass möglichst noch in einem Atemzug). Wer so argumentiert muss damit rechnen, dass ihm rhetorisch auch so geantwortet wird.
Mal abgesehen von der hinlänglich bekannten und dokumentierten Sprachlosigkeit der Leitmedien zu den Vorgängen in Köln ist beispielsweise die Frage zu stellen, warum anschließend noch medial versucht wurde zu bagatellisieren. Oder anders gesagt: wenn einerseits berichtet wird, dass die Aufnahmen der Überwachungskameras keinerlei Rückschlüsse auf die Herkunft der Täter zulassen und zeitgleich große Teile der Presse eilig und ungefiltert politische und eigene Statements zum besten geben, die aussagen dass es sich nicht um Flüchtlinge handelt, dann erkennen die Medienkonsumenten diese Diskrepanz schnell. Natürlich gibt es keine staatlichen oder Regierungs-Vorgaben in der Berichterstattung. Aber ändert das irgendetwas an der Tatsache, dass tendenziös berichtet und nicht mehr hinterfragt wurde und wird? Der Journalist und Publizist Klaus Kelle hat dies in einem Vortrag zum Thema "Unwort Lügenpresse" am 01.05.2015 sehr schön herausgearbeitet. Abrufbar unter dem Internetauftritt von "Faire Medien"
Übrigens hat der Publizist Roland Tichy zur selben Veranstaltung am gleichen Tag in seinem Vortrag zum "Thema Lügenpresse" einen bedenkenswerten Satz gesagt: "Von jetzt an wird zurückgeschrieben!" Mit dieser Tatsache haben offensichtlich und hörbar etliche Journalisten noch ihre Probleme.
Da Sie ja nicht verallgemeinern, "seit23jahrenkunde", sind wir, also der Kurier, mit "Leitmedien" ja nicht gemeint.
Nein, Lokalpresse würde beim Weglassen oder Beschönigen von Fakten wohl kurz über lang durch Kündigungen abgestraft. Öffentlich-rechtliche Medien kann man leider nicht kündigen oder mit schlechter Einschaltquote bestrafen. Das u.a.der Kurier nun im Lückenpresse-Topf landet ist allerdings auch der Tatsache geschuldet, dass dessen Redakteure es oft genug mit der Differenzierung bei der Identifizierung von politisch Andersmeinenden nicht sehr genau genommen haben. Und argumentatives Hinterfragen der Willkommenskultur blieb bisher auch aus.
„Es kann nicht sein was nicht sein darf“

Ersichtlich im Interview mit H. Benker: Ich glaube nicht, dass es sich hier in der Masse um „enthemmte Muslime“ handelt, deren vorrangiges Ziel es ist, Frauen zu demütigen. Ich glaube eher daran, dass es reisende Täter sind.

Reisende Täter, als ich das gelesen habe ist mir das Sprichwörtliche „Messer in der Tasche“ aufgegangen.

„1000“ Mann (evtl. auch nur einige 100) sind also extra an Sylvester nach Köln gereist, haben Taschendiebstahl begangen und nebenbei die Frauen sexuell belästigt um dann wieder abzureisen?

Oder waren es allen Augenschein nach „Asylsuchende“ welche offensichtlich ein verqueres Frauenbild haben und die Gelegenheit (große Menschenmenge, wenig Polizei, Alkohol) nutzten um die Frauen massiv sexuell anzugehen und nebenbei einige Handy und Geld abzugreifen?

Wer eins und eins richtig zusammenzählte kam darauf dass letzteres (wie sich nun langsam herausstellt) zutrifft.
Entschuldigung, Zawe, aber was tatsächlich passiert ist in Köln, wissen Sie (noch) nicht und ich auch nicht. Darum ist Ihre Einschätzung auch nicht besser als die von Herrn Benker. Wo liegt eigentlich das Problem, mit der Verkündung von Wahrheiten so lang zu warten, bis wir sie kennen?

Abgesehen davon hat Ihr Einwand mit dem geposteten Kommentar eigentlich nichts zu tun. Warum steht er da?
Für Sie extra nochmals in aller kürze:
Sie wissen genau worauf sich u.g. Sprichwort bezieht. Der Rest diente nur nochmals zur Erklärung falls jemand es nicht versteht (verstehen will).
"Es kann nicht sein was nicht sein darf"
Ich weiß nicht, was Sie meinen. Ich vermute mal, Sie wollen sagen: Politik, Polizei und Medien schreiben nicht, wenn Flüchtlinge Verbrechen verüben, aus politischer Korrektness. Für die Medien kann ich Ihnen sagen: Das ist Unsinn, schon angesichts der Vielfalt von Richtungen und Interessen und der Öffentlichkeit des Netzes würde dieser Versuch immer scheitern. Das gilt mit einer zeitlichen Einschränkung auch für die Politik, und die Polizei wird - sollte sie dies zuvor getan haben - aus den Erfahrungen von Köln gelernt haben. Die Leute sind ja auch nicht bescheuert.

Das ändert übrigens nichts daran, dass Sie lediglich über Dinge spekulieren, über die Sie zum jetzigen Zeitpunkt keine Klarheit haben (können). Das ist "Es kann nicht sein ..." mit umgekehrten Vorzeichen - und damit das gleiche.
Was haben bitte Hunderte von Anzeigen, eindeutige (nationale) Zuordnung der Personen(Täter)gruppe und diese neue Dimension eines ungeheuren Vorgehenes mitten in diesem Land in mehreren Städten bitte mit Spekulaton zu tun?
Noch sind wir ein Rechtsstaat, und eindeutig ist ein Sachverhalt erst nach Ermittlungen, Verfahren, Verurteilung. Da sind wir im Moment bei Schritt 1. Aber es ist schön, dass auch Sie die eindeutige Wahrheit schon kennen. Medien haben sich allerdings an rechtsstaatliche Kriterien zu halten.
Ähnlich war doch der Vorfall in der Nähe des Audimax im Sommer. Teilnehmerin der Sommeruniversität, also selbst Ausländerin, wird von drei südländisch aussehenden Männern bedrängt, die sie in ein Gebüsch ziehen wollen, aber dann doch reisaus nehmen. Da sind jetzt die Ermittlungen eingestellt worden und das Opfer ist schon länger in sein Heimatland zurückgekehrt.
Ach Herr Kiepfer, was hat das eine denn mit dem anderen zu tun?
Ähnlicher Tatverdächtigenkreis und nach dem n24-Interview von letzter Woxche mit betroffener Chinesin zum Vorfall in Köln offenbar auch etwa gleicher Betroffenenkreis.
Ein "X" muss weg!
Ich halte die Reaktion des Justizministers für durchaus stringent und richtig. Zunächst muss wie in jedem strafrechtlichen Verfahren zu Ende ermittelt werden. Zum Schutz der vielen Flüchtlinge, die sich nichts haben zuschulden kommen lassen, müssen alle Straftäter konsequent zur Rechenschaft gezogen werden. Niemand darf sich über Recht und Gesetz stellen. Aus den Vorfällen in Köln anhand der Herkunft der Täter in der Gruppe irgendwelche Rückschlüsse über die Gesetzestreue von Migranten zu ziehen, ist abenteuerlich. Es gibt ausreichend statistische Erhebungen über die Straffälligkeit von Flüchtlingen. Sie zeigen, dass die Kriminalitätsrate genauso hoch ist wie bei den Deutschen. Natürlich sind unter einer Million Menschen auch solche, die Straftaten begehen. Es gibt aber keinen Hinweis, dass die Anzahl der Straftaten durch den Zuzug überproportional gestiegen ist. Stumpfe Vorurteile haben sich gerade nicht bestätigt. Der kulturelle Hintergrund rechtfertigt oder entschuldigt auch nichts. In Europa sind Frauen und Männer in allen Beziehungen gleichberechtigt. Das hat jeder zu akzeptieren, der hier lebt. Wer jedoch an diesen Taten beteiligt war, ist ein Krimineller und so muss er auch behandelt werden. Die Straftaten als Beweis dafür zu sehen, dass alle Ausländer bei uns nicht integrierbar sind, ist dagegen Quatsch.

Aber was für eine Munition für die Berufsdeutschen und Lautsprecher der Rechten. Wie ja einige Kommentare von Lesern eindrucksvoll zeigen. Da trauen sich die Biedermänner hinter ihren Jägerzäunen und braven Fassaden mal so richtig auf die Torte hauen. Doch auch wie kriminelle Ausländer sind die ja nicht repräsentativ für "ihre" jeweilige Gruppe. Nur eben besonders auffällig.
"Es gibt ausreichend statistische Erhebungen über die Straffälligkeit von Flüchtlingen. Sie zeigen, dass die Kriminalitätsrate genauso hoch ist wie bei den Deutschen."

Das stimmt eben nicht lieber Exilbayreuther. Das Sie gerne alles schön reden und im allgemeinen auch nur Ihre Meinung als die wohl einzig wahre mit Ihrem oft oberlehrerhaften Auftreten hier vertreten ist vielen bekannt, aber bitte mal genauer googeln.
Zum Beispiel: Quelle "Die Welt" Ca. 25% der Straftaten insgesamt werden von "Nichtdeutschen!" begannen. Nun werden Sie sagen das also 75% eben deutsche Staatsbürger sind, richtig!
Nur sind in diesem Lande eben (noch) ca. knappe 90% eben deutsche Staatsbürger und eben etwas über 10% (noch) ausländischer Herkunft.
Ich glaube Sie sind des Rechnens mächtig um zu erkennen oder zu errechnen das die prozentuale Quote mit ausländischen Hintergrund deutlich höher liegt!
Tatsache ist auch das die jüngsten Vorfälle eine neue Qualität erreicht haben die es in so einer Form in diesem Lande noch nicht gab. Aber wem sag ich das. Für Sie gilt sicher auch der Satz. "Es kann nicht sein was nicht sein darf"
Die Beleidigungen der Mitdiskutanten seien Ihnen verziehen, Sie können wohl auch nicht aus Ihrer Haut.
Faktisch interessieren mich nur Ihre "ausreichend statistischen Erhebungen" über die Kriminalität von Migranten/Flüchtlingen. Wo haben Sie denn die her? Hoffentlich nicht von Frau Reschkes Panorama!
Sprachlich interessant wäre dann noch das Gegenteil Ihrer "stumpfen" Vorurteile.
Und btw., die (vorschnellen?) Reaktionen des Bundeszensurministers standen hier gar nicht zur Debatte...
Tom61, Sie liegen nicht richtig und ich halte mich an die Daten des Justizministers. Lesen Sie nicht z.B. nur Überschriften über Statistiken, sondern einfach mal alles. Dann klärt sich einiges. Z.B., dass man bei Ausländern Daten herausrechnen muss, die man als Deutscher nicht begehen kann, wie etwa Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz. Zudem bleibt unter'm Strich: nicht pauschalisieren, sondern differenzieren. Das heiße auch, nicht einfach pauschal hetzen und alle Ausländer (böse) und Biodeutsche (gut - bis auf die bösen Gutmenschen) in einen Topf werfen ;-)
Ich kenne diese Statistik mit 25 % ausländischen Straftätern auch nicht, gehe aber davon aus, dass dies nicht Migranten und Flüchtlinge allein sind, sondern auch europaweit agierende Autoschieberbanden und Ähnliches (Aber Sie liefern ja sicher noch die Quelle für Ihre Behauptung). Tatsache bleibt, dass die Sicherheitsbehörden immer wieder klar gestellt haben, dass die Straffälligkeit von Flüchtlingen nicht höher ist als die der einheimischen Bevölkerung.
@TOM61: Vielleicht helfen Sie uns beim googeln der genannten Statistik, auf die sich Ihr zitierter Artikel (25%) in der Welt bezieht. Die Welt beschreibt nämlich in diesem Artikel aus dem November den "Lageübersicht Nr. 1 Kriminalität im Kontext von Zuwanderung" des Bundeskriminalamts (BKA) so:
"Flüchtlinge werden laut einem Lagebild des Bundeskriminalamts vergleichbar oft straffällig wie die deutsche Bevölkerung. Diebstähle und Schwarzfahren kommen häufig vor, Sexualdelikte sind sehr selten."
http://www.welt.de/politik/deutschland/article148812603/Straftaten-im-sehr-niedrigen-sechsstelligen-Bereich.html
Zitat Exilbayreuther: "In Europa sind Frauen und Männer in allen Beziehungen gleichberechtigt. Das hat jeder zu akzeptieren, der hier lebt." Genau! Ist ja ganz einfach! Gerade solche Themen wie die Gleichberechtigung von Mann und Frau kann man ja allen "Neuankömmlingen" einfach ausgedruckt auf einem DIN A4 Blatt erläutern. Und die werden dies natürlich sofort freudig verinnerlichen und mutieren umgehend zu "lupenreinen Demokraten aaehh... Europäern"! Und diejenigen, die von dieser Errungenschaft der freien Welt nicht ganz so überzeugt sind, denen sieht man das jederzeit an der Nasenspitze an und die müssen dann aaeh....also....die müssen wir eben besser integrieren! Tut mir leid, aber das ist so unglaublich naiv...
>>> Von „Systemmedien“ schreibt Nutzer Isidor auf unserer Internetseite

Wo ist das Problem?
Tatsache ist, dass gut 40% der Bevölkerung nicht an eine neutrale Berichterstattung der "Systemmedien" glauben...

Die Journalisten Susanne Höll sagte beispielsweise in einer Presseclubrunde „wir gehören zum System...“

Prof. Christian Pfeiffer sprach in einem Phönix-Gespräch davon, wie ihn Journalisten baten, als er die Kölner Vorgänge beurteilen sollte: „Bitte sprechen Sie nicht über Flüchtlinge...

Diese Journalisten gehören offensichtlich zum „System“

Die sogenannten „öffentlich Rechtlichen“ werden auf höchstrichterlichen Beschluss zwangsalimentiert durch die Bevölkerung.
Folglich gehören sie zum „System“ und sind dadurch ebenfalls Systemmedien...


Die Systemmedien sollten etwas gelassener auf eben diese Bezeichnung reagieren...

Also, mein lieber Isidor: Ich gehöre zu keinem System, und das gilt auch für die von mir verantwortete Redaktion. Wir arbeiten, Sie mögen es glauben oder nicht, sehr frei und unabhängig. Und in diesem Kommentar schreibe ich über die Bayreuther Situation. Und Sie schmeißen uns ja nun gerne mit den Öffentlich-Rechtlichen, mit Überregionalen und sonstigen Medien in einen Topf. Ein solcher Topf existiert aber nun mal nicht.

Irgendein Ihnen Gleichgesinnter Kommentarschreiber (ich bin gerade zu faul um nachzuschauen) wendete sich vor ein paar Stunden gegen Pauschalierung und tat anschließend nichts anderes. Aber ich sage auch nicht, dass Sie Isidor und mancher andere (Sie wissen wen ich meine) rechte Brandstifter sind. Sondern ich setze mich mit jedem einzelnen von Ihnen auseinander. Und was anderes erwarte ich von Ihnen auch nicht.
"Lügenpresse, Systemmedien, Gutmenschen" - Goebbels und seine Abteilung hätte seine Freude dran. Biedermeier und die Brandstifter sind wieder am zündeln. Letztes Mal haben die Berufsdeutschen jedenfalls unser schönes Land so richtig konsequent und nachhaltig zerstört. Diesmal wird mehr Gegenwind kommen. Versprochen.
Bei den Kampfbegriffen schenken sich wohl beide Seiten nichts, die Einen: "Lügenpresse,
Systemmedien,Gutmenschen ",die Anderen schießen zurück mit :" Pack,Dunkeldeutschland,
Xenophobe usw.,eine eigentliche Diskussion über die nicht zu leugnende Problematik kommt meist nicht zustande, weil beide Seiten ihre Verunglimpfungsgranaten aus ihren Arsenalen holen.
Ich gebe Ihnen Recht, Pfleger, bitte aber auch hier zu differenzieren. Mit den erstgenannten Begriffen werden wir (der NK) auf unseren eigenen Seiten beleidigt, die Begriffe der, wie Sie sagen, anderen Seite, kommen aber nicht von uns Medien - was natürlich indirekt dafür steht, dass wir nicht, wie gerne behauptet, einer Seite angehören.
Meine Meinung ist, dass wir in Deutschland froh sein können, wie wir über unsere Medien noch so gut informiert werden.
Ich sehe eher das Problem, dass es in diesem offenen System schon aus zeitlichen Gründen schwierig ist, als politisch Interessierter alle Informationsquellen und Kommentare abzurufen und zu verarbeiten.
Selbst als Rentner kann ich nicht den Kurier, die SZ, politische Magazine und die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten alle zusammen aufnehmen, um mir eine Meinung zu bilden.
Was für konkreten Beweise haben denn diejenigen, die von Lügenpresse reden?
Meinen sie die linksorientierte Presse oder die rechtsorientierte?
Haben wir etwa zu wenig Meinungsvielfalt?
Meiner Meinung nach fehlt es den Lügenpresse-Vertretern an Streitkultur und am Willen zur Argumentation.
Übrigens: Die IS freut sich sicher diebisch, wie schnell man in Deutschland viele Menschen in Aufregung versetzen kann.
... es wird langsam Zeit, die Aluhüte aufzusetzen ...

Also ich kann nur sagen, dass ich aus sicherer Quelle von nicht gerade links-liberal geprägten Bekannten weiß, dass der Anstieg von Straftaten seit dem Eintreffen der Flüchtlinge geringer ausgeprägt ist, als es statistisch durch den Anstieg der Bevölkerungszahl zu erwarten gewesen wäre.
Also: immer schön Aluhüte falten und am besten im eigenen argumentativen Sumpf die eigene "Wahrheit" basteln, dann ist die Welt schön einfach erklärt und man muss sich nicht durch Fakten verunsichern lassen...
... ach ja:
wie war das nochmal bei den Domspatzen?
Beleidigt?

Da gibt es doch eine bestimmte Gruppe die sich im permanenten Beleidigungszustand befindet...

...was hat das mit "beleidigt" zu tun? Das müssen sie mir erklären ...
Ich bin weder Flüchtling, noch arbeite ich für die Presse. Ich bin nur etwas besorgt (nicht überrascht), wie einfach es sich manche machen ...

Das Paradoxe ist doch:
die ganzen Verschwörungstheorieanhänger ("Lügenpresse" etc.) spielen den muslimischen Fanatikern in die Hände. Darf man den Insidern glauben, ist es genau das, was der IS beabsichtigt: unsere freiheitliche, pluralistische und weltoffene Gesellschaft zu destabilisieren, Leute gegeneinander auszuspielen. Sie freuen sich über Pegida und Flüchtlingshass.
Im Gegensatz zu einigen anderen Kommentarschreibern weiß ich, was ich alles nicht weiß.
Aber mir kommt es schon sehr danach vor, dass die zeitgleichen Ereignisse von Köln, Stuttgart und anderswo in der Silvesternacht zentral gesteuert und ganz gezielt eingesetzt wurden, um damit etwas zu erreichen.
Hieß es nicht, in der Silvesternacht wären an verschiedenen Orten Deutschlands "Anschläge" geplant?
Erstaunlich, wie viele Leute darauf eingehen und sich unfreiwillig zum Handlanger ihrer (und unserer) Feinde machen ...
Ein sehr nachdenkenswerter Beitrag!
Wäre es nicht besser für unser Land, wenn wir viel mehr über die großen Zusammenhänge der Weltpolitik und deren Einflüsse auf unser Land diskutieren würden, statt ständig über Zahlen, die irgendwer und irgendwann gesagt hat zu diskutieren.
Wenn man die globalen Zusammenhänge erkennt, weiß man, dass es für das Flüchtlingsproblem keine einfachen und vorallem schnelle Lösungen geben wird. Der Beweis des Gegenteils ist bisher ausgeblieben.
Wir könnten uns doch darin verständigen, dass man alles Machbare tun muss, um die Flüchtlingsbewegung einzudämmen, sowohl im Interesse unseres Landes als auch im Interesse der Fluchtländer. Leider geht es nicht im Hauruckprozess, wie manche Schlaue meinen.
Die Bedingungen in den Krisengebieten verbessern, die Polizei und Verwaltung der Flüchtlinge radikal ausbauen, positiv an die Integration herangehen und auch die Justiz bis hin zur Abschiebung effektiver machen.
Wenn uns das gelingt, rein sachlich darüber zu diskutieren, zeigen wir dem IS, dass er unser demokratisches System nicht aus den Grundfesten heben kann. Muss das nicht unser erstes Ziel sein?
Statt die Authorität unserer Kanzlerin abzubauen, sollten wir sie stärken! Wer kann denn innerhalb der EU oder der Weltgemeinschaft die Fäden besser ziehen?
Hier wurde ja in den letzten Stunden ganz schön kontrovers diskutiert. Da tauchen Heiko Maas und Josef Goebbels auf, Biedermeier und Brandstifter, böse Ausländer und gute Biodeutsche wurden ins Feld geführt (sie wissen wen ich meine), zu Themen wie Polizeiliche Kriminalstatistiken und Journalisten, die über Fakten berichten, bevor sie spekulieren. Einige Pauschalierungen (oder heißt es doch Pauschalisierungen?) habe ich auch erkannt: die Berufsdeutschen und Verschwörungstheorieanhänger.
Irgendein mir nicht gleichgesinnter Kommentarschreiber des Nordbayerischen Kurier (ich bin gerade zu faul um nachzuschauen), oder halt, nein, ich bin an einer sachlichen Diskussion ja interessiert und schaue mal nach...es war Manfred Scherer am 06.01.2015, auf Seite 2 des Kurier schrieb er einen Kommentar unter dem Titel "Köln und die Folgen": "Die Kölner Vorfälle haben mit der Flüchtlingsfrage nichts zu tun: Die Polizei hat Hinweise, dass es sich um organisierte Kriminalität handelt." Sauber recherchiert, Fakten statt Spekulation. Gut.
Und ich habe auch die Wahrheit über den "leicht erhöhten" Anteil der ausländischen Straftäter gefunden. Die unmenschliche Soziale Marktwirtschaft ist es: http://www.strafrecht-wi.de/auslaenderkriminalitaet/
Ironie aus, setzen, Wirschaffendas.
Amüsant, wie Sie Aussagen, die von Bundesjustizminister Maas (einsch. zur Statistik) und Kommentare zur Wortwahl und deren geschichtlicher Parallelen abkanzeln, dagegen aber die eigene Meinung, die offensichtlich weiter rechts als die der Bundesregierung zu verorten ist, als seligmachende im Raum stehen lasse. Ach ja, Bundesregierung, Medien und so. Kann man ja nicht trauen. Außer natürlich, es passt mal ins eigene Weltbild.

Anders als 1933 werden die Herrschaften, die so bieder und doch so gefährlich daherkommen, das Feld nicht ohne Gegenwind überlassen. Und nein, ich habe nicht geschrieben, dass Sie dazu gehören. Doch muss man es den Extremisten von rechts oder links auch nicht einfacher machen.
Das ist unfair, "seit23jahrenkunde". Herr Scherer bezog sich auf eine amtliche Stellungnahme der Polizei. Und bis wir, in diesem Fall die Medien schlechthin, erfuhren, dass die Kölner Polizei uns alle belogen hat, haben wir das in dieser Form nicht für möglich gehalten. An anderer Stelle habe ich sogar mal ein Gerichtsurteil erwirkt, wonach Redaktionen sich auf den täglichen Polizeibericht verlassen dürfen/müssen. Das mögen Sie jetzt gerne als naiv ansehen.
Unfair? Zitat aus Herrn Scherers Kommentar im NBK vom 06.01.15: "Waren wir zu freundlich zu Flüchtlingen? Haben wir Leute willkommen geheißen, die unsere Naivität schamlos ausnutzen?" dann schreibt Herr Scherer weiter von einem "...vagen Verdacht, Ausländer könnten unter den Tätern sein..." und schließt dann: "Also: Nein, wir sind nicht zu freundlich zu Flüchtlingen. Wir sind nur nicht gut genug gerüstet gegen Kriminelle."
Sie, Herr Braun, schreiben oben (10.01., 12:34) "Wo liegt eigentlich das Problem, mit der Verkündung von Wahrheiten so lang zu warten, bis wir sie kennen?" Sehen sie die Diskrepanz?
Und wie werden die verschiedenen Journalisten die nach den Vorfällen (was für eine Verharmlosung!) von Köln geplanten Strafrechtsverschärfungen für Asylanten nun einordnen? Werden Sie dagegen anschreiben, weil in Köln ja Kriminelle tätig waren, wie wir lesen mussten?
Nein, es hilft nichts, eine Unzahl von Journalisten war hier, jenseits von Recherche verharmlosend und relativierend unterwegs und ist es noch. Nichts gelernt aus dem Fall "Sebnitz 2000". Abwarten, bis Ermittlungsorgane offizielle Statements herausgeben? So wie im Fall des NSU? Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie die hundertfachen Übergriffe der Silvesternacht unter entgegengesetzten politischen Vorzeichen medial behandelt worden wären, und dies nicht, weil ich Systemmedien oder Lügenpresse sehe, sondern seit über 35 Jahren extrem viele Presseartikel und Publikationen aller politischen Richtungen lese, höre und sehe.

@Exilbayreuther: so sehr es mich freut, dass meine Ausführungen Sie amüsieren, inhaltlich und faktisch tragen Sie weiterhin nichts zur Debatte bei. Da kommt leider gar nichts, außer schnell reingeklopfte Sätze wie dieser heutige "Anders als 1933 werden die Herrschaften, die so bieder und doch so gefährlich daherkommen, das Feld nicht ohne Gegenwind überlassen." Oder haben Sie etwa zwei Weltbilder?
Ich lasse nur "die eigene Meinung...als allein seligmachende im Raum" stehen? Dann haben Sie offenbar die Funktion von Internetforen nicht verstanden. Dort muss man auf die Argumente des anderen anschließend eingehen und diese bestätigen oder widerlegen. Und dass, um den Diskurs am Laufen zu halten, möglichst mit belegten Fakten.
Sie mischen hier wunderbar alles zusammen, dann mal umrühren und fertig ist der Eintopf.

Nein, im Ernst. Diese Diskrepanz gibt es nicht. Herr Scherer schreibt von einem "vagen Verdacht", so wurde es nunmal von der Polizei verkündet. Und "vager Verdacht" ist auch keine "Verkündung von Wahrheiten". Dass es Journalisten gibt, die nicht danach handeln, ist unstreitig, wie die von Ihnen genannten Beispiele zeigen. Aber für den Nordbayerischen Kurier kann ich Ihnen sagen, dass wir uns mit allen Kräften bemühen, dass ein "Verdacht" ein "Verdacht" bleibt und nicht zur "Wahrheit" wird.

Gegen Strafrechtsverschärfungen, die aus Asylbewerbern Menschen zweiter Klasse machen würden, würde ich mich in der Tat wenden - natürlich in Kommentarform, was einer neutralen wahrheitsgemäßen Berichterstattung nicht widerspricht. Müsste ich aber gar nicht, das verhindert schon unser Grundgesetz. Wenn es aber darum geht, auch durch eine verstärkte Abschreckung, gesetzlich und durch mehr Polizei, Ereignisse wie Köln zu verhindern, bin ich dabei. Logisch. Auch ich möchte in diesem Land in Sicherheit leben können.
@Exilbayreuther: Nach Ihrer Aussage "Anders als 1933 werden die Herrschaften, die so bieder und doch so gefährlich daherkommen, das Feld nicht ohne Gegenwind überlassen. " zu urteilen, sind Sie ohne Frage Mitglied der Grünen Jugend...

Mich würde interessieren, wie Sie in Ihrem (politischen) Weltbild den brennenden Judenhass (den Begriff "Antisemitismus" kann man hier nicht verwenden) , den wir uns en masse mit islamischen Flüchtlingen importieren, verorten und wie Sie damit umzugehen gedenken, um "das Feld nicht ohne Gegenwind überlassen."
Wahrscheinlich ist das hier genauso einfach wie bei der Gleichberechtigung von Mann und Frau und ich bin nur unnötig besorgt. Möglicherweise kann man den armen Menschen ihren Judenhass aber auch gar nicht wegnehmen, weil es ja Teil ihrer religiösen Identität bzw. Folklore ist, so wie bei uns die Kreuzer Kerwa!