Seltener Baum gefällt

Auf dem Spross ruhen nun alle Hoffnungen. Nach den Worten von Friedhelm Haun, dem Fachberater für Gartenbau im Landkreis, sollte es gelingen, den frischen Trieb zu erhalten und so einen Nachfahren des chinesischen Baums aufzuziehen. Dabei handelt es sich um Rarität, die der damalige Stadtgärtner Wilhelm Kühn in den an der Stelle bestehenden Botanischen Garten gesetzt hatte. Von der Anlage sind nur noch wenige Spuren vorhanden; nun musste auch dieser wertvolle Baum aus China gefällt werden.

Der Grund dafür: Der Schwefelporling, eine aggressive Pilzart, hatte die Holzmasse weitgehend zersetzt. Bisher wurde der Baum immer wieder zurückgeschnitten, nun musste Rest von Arbeitern des Landkreises Kulmbach ganz beseitigt werden. Das Holz war durch den Pilz vollkommen morsch geworden. Sicherheitsbedenken gaben den Anlass zu der Fällung.

Für den Kreisfachberater gibt einen Hoffnungsschimmer: Der Spross könnte zu einem neuen Baum wachsen. Das Gehölz ist so selten, dass es nicht in den Baumschulen gehandelt wird.


Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Freitagsausgabe (6. Juli) des Nordbayerischen Kuriers.

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