Medi überrascht mit 84:83-Sieg in Ulm

Die Partie war nicht ganz so „nicht öffentlich“, wie angekündigt. Eingeladen waren alle Mitglieder der gesamten Organisation BBU („Basketball-Ulm“) und der Fanclubs, so dass rund 1500 Zuschauer für eine recht stimmungsvolle Kulisse sorgten.

Zunächst war der Schlagabtausch von dürftigen Trefferquoten geprägt. In den letzten zwei Minuten des ersten Viertels gelang den Bayreuthern dann zwar ein 8:0-Lauf zur 18:14-Führung, aber der zweite Abschnitt begann dann gleich mit zehn Ulmer Punkten in Folge. Von da an lag das Medi-Team knapp zurück, ehe 8:3 Punkte in den letzten zwei Minuten noch einen knappen Halbzeitvorsprung sicherten.

62:62 nach dem dritten Viertel

Auch nach dem dritten Viertel war die Begegnung völlig ausgeglichen (62:62), aber dann eröffneten die Gastgeber den Schlussabschnitt mit 13:4 Punkten zum 75:66 (36.). Dabei schien sich nun doch die Tiefe des Ulmer Kaders auszuwirken, in dem auch Center Tim Ohlbrecht nach neunmonatiger Pause aufgrund einer Knieverletzung erstmals wieder mitwirkte.

In den letzten vier Minuten brachte der einheimische Trainer Torsten Leibenath aber nur noch seine Nachwuchsspieler zum Einsatz. Dass nutzte auf Bayreuther Seite besonders Steve Wachalski, der in dieser Endphase drei seiner insgesamt sechs Dreier (bei nur sieben Versuchen) erzielte und auch den Treffer zum 84:82 markierte. Auf der Gegenseite verpasste David Krämer den Ausgleich, in dem er den zweiten seiner Freiwürfe vergab.

Gemeinsam mit Wachalski führte der starke James Robinon mit 20 Punkten die Bayreuther Korbschützenliste an. Assem Marei sammelte neben 16 Zählern auch neun Rebounds. Die übrige Punktausbeute verteilte sich auf De’Mon Brooks (11), Nate Linhart (9), Gabe York (4; 0/6 Dreier), Andreas Seiferth (3) und Nico Wenzl (1).

Wie Marius Adler blieb auch Jevon Perschnick ohne Punkt, tat sich aber in mehr als 19 Minuten Einsatzzeit mit der besten Plus-Minus-Bilanz hervor (11). Bei Ulm war Powerforward Luke Harangody mit 17 Punkten am erfolgreichsten vor dem Ex-Bayreuther Trey Lewis (14; dazu sechs Rebounds und vier Ballgewinne) und Per Günther (11).

Nicht bewertet

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