Medi-Neuzugänge gegen Coburg im Fokus

„Vor allem freue ich mich, unsere beiden Neuzugänge Gabe York und James Robinson spielen zu sehen“, sagt der Österreicher, der hofft, dem positiv angelaufenen Integrationsprozess des amerikanischen Duos am Samstagabend neue Impulse verleihen zu können. Die ersten Trainingseinheiten seien aufgrund ihrer hohen Intensität gerade für die Neuzugänge „schon extrem anstrengend und auch ungewohnt“ gewesen. „Dieses Spiel ist nun auch eine erste willkommene Abwechslung zum Trainingsalltag“, sagt Korner, für den das Ergebnis überhaupt keine Rolle spielt.

Was übrigens nichts mit dem Gegner aus Coburg zu tun hat. „Ich bin wirklich sehr dankbar, dass sie so kurzfristig eingesprungen sind und wir keine Lücke in unserem Vorbereitungsplan haben.“ Als Standortbestimmung hätte auch der Vergleich mit dem künftigen Bundesliga-Rivalen aus Gotha nicht getaugt, dafür ist der Zeitpunkt des Tests zu früh.

Drei wichtige Akteure fehlen

Zudem fehlen dem Medi-Team noch drei wichtige Akteure: Bastian Doreth und Robin Amaize sind mit deutschen Auswahlmannschaften unterwegs, John Cox nimmt mit der Nationalmannschaft Venezuelas am Fiba-Americup teil. Für sie rücken die Nachwuchsspieler Nico Wenzl, Marius Adler, Javon Perschnick sowie der österreichische Trainingsgast Oscar Schmitt in den Kader. Dabei macht Korner deutlich: „Die Jungen werden natürlich ihre Einsatzzeit bekommen, schon weil es nicht anders geht. Im Fokus aber stehen sie nicht, sondern ganz klar unsere Neuzugänge.“

Ein Arrivierter, der den Bayreuthern aufgrund einer Ellbogenverletzung in den Playoffs fehlte, wird gegen Coburg auch wieder dabei sein: Andreas Seiferth. „Er ist topfit, voll belastbar, hat in den ersten Einheiten überzeugt, auch weil er im Sommer sehr gut gearbeitet hat“, lobt Raoul Korner seinen Center.

"Endlich wieder Oberfrankenhölle"

Auch beim Bayreuther Anhang ist die Vorfreude auf den ersten Auftritt des Medi-Teams in der neuen Spielzeit spürbar. „Wir können es kaum erwarten, zählen schon die Tage, bis es endlich wieder los geht“, sagt Sibylle Hammon. Sie ist Vorsitzende des Medi-Fanclubs „Bats“ und „jetzt schon voller Adrenalin“ bei der Vorstellung, am Samstag „endlich wieder Oberfrankenhöllen-Atmosphäre“ spüren zu dürfen.

„Ob der Gegner Gotha oder Coburg heißt, ist uns egal. Hauptsache, wir sehen unser Team wieder.“ Die Bats sind in der Halle mit einem Info-Stand vertreten. Dort können sich Interessierte für die ersten Saison-Auswärtsfahrten nach Tübingen und nach Bamberg (zum Championsleague-Auftakt gegen Straßburg) anmelden, zudem gibt es Informationen zu den Championsleague-Auswärtsspielen von Medi. Reisen zumindest nach Straßburg, Venedig, Ljubljana und Athen sind laut Sibylle Hammon fest geplant.

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