Haspo-Frauen landen ersten Auswärtssieg

„Nach einem holprigen Start sind wir immer besser in die Partie gekommen und haben die zweite Halbzeit dann vor allem mit unserer starken Abwehr dominiert“, freute sich Haspo-Trainer Matthias Starz direkt nach der Schlusssirene. Der Start der Haspo-Frauen war jedoch etwas holprig verlaufen. Schlecht ausgespielte Angriffe und daraus resultierende Fehlwürfe brachten die Bayreutherinnen ein ums andere Mal um den Torerfolg. Deshalb gelang es dem TSV, sich eine eine schnelle 5:1-Führung (11.) zu erarbeiten. Zwar fand nun langsam auch der Bayreuther Angriff zu seinem Spiel, doch noch bis zum 10:6 (23.) liefen die Gäste dem seit der Anfangsphase bestehenden Vier-Tore-Rückstand hinterher.

Eine sehr konzentrierte Abwehr, in der auch Neuzugang Jessica Peter im Innenblock schon ihren Teil beitragen konnte, leitete dann aber noch vor der Halbzeitpause die Wende ein. Tor um Tor kämpften sich die Gäste heran, und aus einer zunehmend sichereren Abwehr kamen sie nun immer öfter in den Gegenstoß. Beim 10:10 (27.) war bereits erstmals der Ausgleich erreicht. Und bis zur Pause gingen die Haspo-Frauen sogar noch knapp mit 12:11 in Führung.

Ismanings Trainer Bamberger mit der letzten Auszeit

Die zweite Halbzeit begann dann so, wie die erste aufgehört hatte. Die Bayreuther Abwehr ließ kaum vernünftige Abschlüsse der Gastgeberinnen zu. Gleichzeitig begann der Gäste-Angriff damit, sich immer mehr mit der recht offensiven Deckung der Ismaningerinnen anzufreunden. In der 39. Minute stand es schon 16:11, was Ismanings Trainer Florian Bamberger dazu veranlasste, seine finale Auszeit zu nehmen.

Doch auch in der Folge blieben die Bayreutherinnen konzentriert und erhöhten die Führung beim 23:16 (49.) vorentscheidend. „Ich bin heute alles in allem zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft“, analysierte daher auch Matthias Starz. „Wir haben uns auch durch den frühen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen und defensiv an die Leistung von letzter Woche angeknüpft. „Positiv ist auch die Leistung von Neuzugang Jessica Peter zu werten, die vor allem der Abwehr viel Stabilität verliehen hat.“

Haspo Bayreuth: Pitterich, Bauer, Goetjes; Daschner (3), Kutzschmar (3), Lindner, Kerling, Hall (3), Peter (3), Eckert, Koppold (5), Stöcker, Schubert (4), Duchon (4).

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