Haspo-Damen sehen erstmals eine Chance

„Das ist ein Gegner, den wir schlagen können“, legt sich Haspo-Trainer Mario Malovetz fest. „Natürlich kann man in unserer Position nicht sagen, dass es eine leichte Aufgabe ist. Aber wenn meine Mannschaft die Moral aus der zweiten Halbzeit des letzten Spiels zeigt, hat sie eine Chance.“

Niederlagen gegen die gleichen Teams

Immerhin einen indirekten Leistungsvergleich ermöglicht die Tatsache, dass beide Rivalen schon in drei Fällen die gleichen Gegner hatten. Bei der SG Kirchhof (23:30), gegen HSG Blomberg-Lippe II (22:29) und im Stadtderby gegen die Füchse Berlin (21:32) erzielte der Berliner TSC zwar in der Summe ein wenig bessere Ergebnisse als Haspo, aber ernsthafte Chancen auf einen Punktgewinn hatte auch er in keinem Fall. Dass die Hauptstädterinnen trotzdem schon einen Sieg auf dem Konto haben, verdanken sie dem Heimspiel gegen die HG Zirndorf am vergangenen Wochenende. Mit 24:19 fiel das Ergebnis gegen den zuvor vollkommen chancenlosen Aufsteiger aus der Bayernliga allerdings nicht gerade überwältigend aus.

Großer Kader im Training

Zuversichtlich stimmt den Haspo-Trainer auch die Tatsache, dass sein Kader beim Training in dieser Woche größer denn je war: „Endlich konnten wir mal durchgehend mit sechs gegen sechs spielen, und das haben wir dann auch ausgiebig getan.“ Ein Schwerpunkt war die aggressive Abwehr, die sich schon ansatzweise gut bewährt hat: „Wir wollen das möglichst variabel spielen und daraus schnelles Spiel mit der ersten oder zweiten Welle entwickeln.“

Zudem galt es, die neuen oder aus Verletzungspausen zurückgekehrten Spielerinnen weiter zu integrieren. Dazu gehört nun auch Jugend-Nationalspielerin Sara Mustafic nach überstandener Handoperation. Die entsprechenden Variationsmöglichkeiten will Malovetz so ausgiebig wie möglich nutzen: „Wir werden mit mehr als 14 Spielerinnen anreisen, um noch vor Ort Entscheidungen treffen zu können.“

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