FSV muss sich SC Feucht 0:3 beugen

„In Anbetracht unserer Personalsituation haben wir das Bestmögliche herausgeholt. Ich muss den Jungs, vor allem unseren Jugendspielern, ein Kompliment machen“, sagte FSV-Trainer Jörg Pötzinger nach der Partie und ergänzte: „Wären wir komplett gewesen, hätte es durchaus anders aussehen können.“

Die Heimelf hatte in der Tat keine Manschetten vor dem Bayernliga-Absteiger und versuchte, frühzeitig zu stören. Die erste Gelegenheit aber leiteten die Gäste ein, als eine Rückgabe durch Uwadia verunglückte und Gästekeeper Sponsel gerade noch zur Ecke klären konnte. Die nächste Gelegenheit hatte Feucht durch einen Freistoß von Schneider. Dieser ließ sich wenig später nicht noch einmal bitten und traf zur Führung, wobei Torhüter Petrovic keine besonders gute Figur machte.

Auch beim 0:2 sah der FSV-Rückhalt etwas unglücklich aus, als er eine verunglückte Flanke von Wessner unterschätzte. Der dritte Treffer durch Spielbühlers Heber, in den Augen von Jörg Pötzinger ebenso ein Zufallsprodukt wie das 0:2, war bereits vorentscheidend. Die beste Möglichkeit für den FSV kurz vor der Pause vergab Koßmann, der mit einem wuchtigen Kopfball an Sponsel scheiterte.

Frischer Wind durcheingewechselte Jugendspieler

Mit der Einwechslung der Jugendspieler Schreiber und Tekelioglu zur Halbzeit kam frischer Wind in die Aktionen der Prellmühler, die zwar alles versuchten, denen aber die Durchschlagskraft fehlte. Insgesamt war es ein verdienter Gästeerfolg. Schiedsrichter Stapf war ein guter Leiter.

FSV Bayreuth: Petrovic – Schwarzer, Röthlingshöfer, Ari (46. Schreiber), Graf, Menzel, Sesselmann, Hendel-Diaz (46. Tekelioglu), Koßmann, Kellner, Konradi (83. Kasel).

SC Feucht: Sponsel – Ivic, Schneider (83. König), Damjanovic (78. Langhans), Wittmann, Spielbühler, Eckert (70. Fatalili), Uwadia, Nikopoulos, Wessner, Mandelkow.

SR: Stapf (Breitengüßbach);

Zuschauer: 70.

Tore: 0:1 Schneider (30.), 0:2 Wessner (34.), 0:3 Spielbühler (38.).

Nicht bewertet

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