Florian Müller Fünfter in Deutschland

Ein fünfter und ein sechster Platz bedeuteten im Vergleich zum Vorjahr jeweils eine Verbesserung um einen Platz. Der Pegnitzer Brust-Spezialist des Jahrgangs 2001 stellte einmal mehr sein großes Potenzial unter Beweis.

Im Vorlauf über 100 Meter Brust benötigte er 1:09,84 Minuten, was – gleichauf mit dem Würzburger Sebastian Schulz auf Rang vier – das Erreichen des Finales bedeutete. Am Abend steigerte Müller seine Zeit sogar noch einmal um fast zwei Zehntel auf 1:09,67, was ihm den sechsten Platz einbrachte. Meister wurde Sebestyèn Böhm vom Erfurter SSC (1:05,26).

Steigerung auf 2:30,12 Minuten

Auf der 200-m-Strecke lief es für den Nachwuchsmann des SVB noch besser. Im Vorlauf schlug er nach 2:32,20 Minuten an – Rang fünf. Diese Platzierung konnte Florian Müller im Finale dann mit einer Verbesserung auf 2:30,12 bestätigen. Eine Klasse für sich war Sieger Böhm mit 2:23,20.

Zuvor hatte Müller über 100 Meter Schmetterling seine Bestzeit auf 1:01,04 gesteigert. Damit war er unter 37 Startern 20. und drittbester Bayer.

Ähnlich lief es für ihn über 200 Meter Lagen. Hier erkämpfte sich Müller mit seiner Zeit von 2:18,48 ebenfalls den 20. Platz (von 31 Teilnehmern). Die Endlaufteilnahme war 2,15 Sekunden entfernt.

Stefanie Raps auf Platz 18

Stefanie Raps (Jahrgang 2001) vom SV Bayreuth trat über 200 Meter Schmetterling an und musste nach einem leicht verpatzten Start sehr viel Kraft aufwenden, so dass sie mit 2:31,98 Minuten ihre Bestzeit knapp verpasste. Unter den 23 Besten ihres Jahrgangs nahm sie damit den 18. Platz ein. Josefina Wiesbeck von der SG Mittelfranken wurde in 2:27,31 Siebte.

Schlecht begannen die Titelkämpfe für Carmen Gräbner (2002). Sie musste sich über 100 Meter Schmetterling in 1:10,85 Minuten ihren 33 Mitkonkurrentinnen geschlagen geben. Über 100 Meter Brust wurde sie aufgrund mehrfacher Ausführung von Delfinbeinschlägen in der Tauchphase nach dem Start disqualifiziert.

Gräbner Drittbeste in Bayern

Eine sehr gute Leistung zeigte sie dann aber über 200 Meter Brust. Nach diesem Rennen konnte sie sich über die Zeit von 2:48,69 Minuten und den 19. Platz unter 35 Starterinnen freuen. Damit war sie nach Annika Fenzl (Bad Reichenhall) und der Münchnerin Amelie Liesenfeld die Nummer drei in Bayern.

Kim Jasmin Lauterbach (1998) überzeugte auf der 200-m-Brust-Strecke. Sie hatte aufgrund von Abiturvorbereitungen nur sehr wenig trainiert, erreichte in 2:46,95 Minuten aber dennoch eine solide Platzierung – Rang 20 von 30 Schwimmerinnen.

Trainingsrückstand wirkt sich aus

Wegen einer längeren Krankheit sowie schulischer Verpflichtungen hatte Marc Oliver Birkle (2000) einen Trainingsrückstand. Dies machte sich dann in Berlin über 200 Meter Brust auch bemerkbar. Hier lag der Bayreuther mit 2:39,75 Minuten drei Sekunden über seiner Bestzeit und musste sich mit dem 32. Platz zufrieden geben.

Als Jüngste des SVB-Sextetts bei den Meisterschaften in Berlin hatte Luisa Kauper (2003) noch mit Nervosität zu kämpfen, obwohl ihre Vorbereitungen im Training sehr gut gelaufen waren. Über 200 Meter Brust (2:58,17 Minuten) belegte sie den vorletzten Platz unter den 33 Schwimmerinnen.

Vor der Sommerpause steht für die Schwimmer des SV Bayreuth nun noch die Teilnahme an den Bayerischen Jahrgangsmeisterschaften auf dem Programm. Die finden vom 22. bis 24. Juli in Würzburg statt.

red

Nicht bewertet

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