Fehlstart der nächsten Medi-Gegner

SC Rasta Vechta – Löwen Braunschweig 59:72 (27:43)

Viel mehr ausgerechnet hatte sich Aufsteiger Vechta, bei dem die Bayreuther am kommenden Freitag ihr erstes Auswärtsspiel bestreiten müssen. In der zum 72. Mal in Folge ausverkauften Halle hatten die Gastgeber kaum eine Chance, die Braunschweiger mit nur vier Nordamerikanern im Kader zu bezwingen. Der stetig wachsende Rückstand war schon beim 40:61 (29.) vorentscheidend. „Wir haben gegen das klar bessere Team verloren“, bekannte Vechtas früherer Bayreuther Trainer Andreas Wagner. „Wir haben einfache Körbe nicht gemacht, unsere Abläufe stimmen noch nicht, und wir haben zu viele individuelle Duelle verloren.“

Punkte für Vechta: Gaines 18, Standhardinger 11, Allen 7, Machado 6, Ehambe 6, Buckles 4, Searcy 4, Bekteshi 3; für Braunschweig: Pierre 16, Medlock 11, Groselle 10, Simon 10, Guyton 8, Freese 7, Schwartz 6, Theis 4; Zuschauer: 3140.

S.O. Würzburg – Riesen Ludwigsburg 72:81 (37:42)

„Zu viele meiner Spieler haben ihre Arbeit nicht gemacht“, schimpfte Würzburgs Trainer Douglas Spradley. „Ich habe meiner Mannschaft die ganze Woche gesagt, dass die Ludwigsburger versuchen werden, uns mit ihrem körperlichen Spiel zu dominieren. Genau das haben sie auch getan.“ Bester Spieler bei den Unterfranken, die am kommenden Sonntagabend um 18 Uhr in der Oberfrankenhalle gastieren, war der letztjährige Bayreuther Spielmacher Jake Odum mit 17 Punkten, sechs Assists und drei Ballgewinnen. Bei Ludwigsburg ragte der Ex-Göttinger Alex Ruoff (zuletzt Bilbao/ESP) heraus.

Punkte für Würzburg: Odum 17, Southerland 10, Ulmer 10, Ugrai 9, Barton 7, Mihailovic 7, Stuckey 5, Lane 4, Loncar 3; für Ludwigsburg: Ruoff 25, Washpun 15, Thiemann 10, Cooley 9, Cotton 6, Martin 6, Toppert 3, Boone 2, Breunig 2, McCray 2, Kone 1; Zuschauer: 3140.

Phoenix Hagen – BG Göttingen 75:84 (39:43)

Eine herbe Enttäuschung erlebten auch die Hagener mit der Heimniederlage gegen einen Gast, dem viele Experten einen harten Abstiegskampf vorhersagen. Mit entsprechendem Kampfgeist verdienten sich die Göttinger den Sieg in der niveauarmen Partie. „In der Offensive konnten wir unsere Stärken nicht ausspielen“, sagte Hagens Trainer Ingo Freyer. „Wir müssen das genau analysieren, dann wird das nächste Spiel besser.“

Punkte für Hagen: Bell 17, Hess 14, Williams 10, Klassen 9, Plaisted 8, Hass 7, Anzuluni 5, Grof 5; für Göttingen: Waleskowski 17, Eatherton 13, Carter 12, Mönninghoff 12, Veikalas 10, Sanders 7, Williams 7, Spohr 6; Zuschauer: 2821.

Eisbären Bremerhaven – Tigers Tübingen 92:84 (47:41)

Neuzugang Quincy Diggs (Oberwart/AUT) führte die Eisbären Bremerhaven als Topscorer mit 24 Punkten zum Erfolg. Bei Tübingen erzielte der der ehemalige Bayreuther Center Gary McGhee bei seiner Rückkehr in die BBL 13 Punkte. Noch nicht zum Einsatz kam bei Bremerhaven der kurzfristig verpflichtete US-Flügelspieler Karvel Anderson, der zuletzt beim italienischen Zweitligisten Imola unter Vertrag stand.

Punkte für Bremerhaven: Diggs 24, Kamp 16, Elliott 14, Hulls 12, Smotrycz 10, Bleck 5, Austin 4, Wendt 4, Breitlauch 3; für Tübingen: Green 20, Jordan 15, McGhee 13, Philmore 12, Munoz 8, Stewart 7, Myles 6, Washburn 3; Zuschauer: 2860.

Gießen 46ers – SC Jena 86:76 (45:30)

Sicherer als erwartet gewannen die Gießener gegen den namhaft verstärkten Aufsteiger Jena. Der starke Spielmacher Marcos Knight (26 Punkte, acht Rebounds führte die Gäste zwar bis auf 60:61 (31.) heran, aber auch diese kritische Phase meisterten die Gastgeber um ihren starken Kapitän Cameron Wells (23 Punkte, fünf Rebounds, sechs Assists) recht souverän.

Punkte für Gießen: Wells 23, Scrubb 17, Bowlin 15, Evans 10, Sears 7, Lischka 5, Obst 4, Manigat 3, Völler 2; für Jena: Knight 26, Jenkins 12, McElroy 12, Rivera 8, Frease 6, Haukohl 5, Mackeldanz 5, Reyes-Napoles 2; Zuschauer: 3124.

Favoriten kommentieren erste Siege gelassen

Bei den Titelfavoriten wurden die ersten Erfolge gelassen zur Kenntnis genommen. „Wir haben unsere Aufgabe erledigt, ohne zu glänzen“, sagte Bambergs Trainer Andrea Trinchieri nach dem klaren 84:55 gegen die Skyliners Frankfurt. „Mit unserer Verteidigungsintensität bin ich zufrieden, im Angriff können wir uns aber verbessern“. Ganz ähnlich klang es bei Sasa Djordjevic nach seinem Einstand als Trainer des FC Bayern München nach dem 83:69 in Oldenburg: „Wir sind noch am Beginn eines Prozesses. Mit einigen Dingen konnten wir sehr zufrieden sein, mit anderen nicht. 21 Turnovers sind eigentlich zu viel, diese Zahl gefällt mir gar nicht. Wenn wir nicht solch eine starke Defensive wie in der zweiten Halbzeit gehabt hätten, hätten wir nicht gewonnen.“

Auch der neue Trainer von Alba Berlin, Ahmet Caki, war nach dem 96:89 gegen TB Bonn nicht restlos begeistert: „Man hat beiden Teams angemerkt, dass sie noch Zeit brauchen, aber auf beiden Seiten wurde schon sehr hart gekämpft.“ Bei Bonn zeichnete sich der Ex-Bayreuther Ken Horton mit 19 Punkten als Topscorer aus.

Brose Bamberg – Skyliners Frankfurt 84:55 (32:23): Punke für Bamberg: Causeur 18, Heckmann 12, Miller 12, Theis 10, Strelnieks 8, Harris 6, Staiger 6, Veremeenko 5, Melli 2, Olinde 2, Zisis 2, Kratzer 1; für Frankfurt: Graves 12, Morrison 11, Shields 10, Robertson 9, Kiel 5, Merz 3, Starks 3, Agva 2; Zuschauer: 6580.

Baskets Oldenburg – Bayern München 69:83 (31:35): Punkte für Oldenburg: Paulding 21, Qvale 20, Schwethelm 10, C. Kramer 9, De Zeeuw 4, Massenat 3, Duggins 2; für München: Taylor 16, Redding 13, Kleber 11, Renfroe 11, Djedovic 9, Gavel 9, Booker 7, Barthel 4, Balvin 3; Zuschauer: 6000.

Alba Berlin – TB Bonn 96:89 (48:37): Punkte für Berlin: Kikanovic 23, Milosavljevic 20, Atsür 16, Radosavljevic 12, Johnson 11, Gaffney 4, Giffey 3, Siva 3, Carter 2, Vargas 2; für Bonn: Horton 19, Thompson 18, Barovic 13, Bartolo 12, Klein 12, Mayo 10, Gamble 4, Dileo 1; Zuschauer: 10 651.

Nicht bewertet

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