EV Pegnitz peilt Teilerfolg an

Lange Zeit war der TEV Spitzenreiter, ehe ein kleiner Durchhänger folgte, als Trainer Simon Steiner die Zügel etwas schleifen ließ, in der Absicht, Kraft für die bevorstehende Zwischenrunde zu sammeln. Inzwischen sind die Miesbacher wieder auf Kurs. Gegen Pegnitz setzen sie auf ihre Heimstärke: Nur eins von elf Spielen ging vor eigenem Publikum verloren.

Personell ist der Tabellenzweite im Vorteil, können doch in der Regel vier Reihen aufgeboten werden, weil zum Auffüllen des Kaders auch eine U23-Mannschaft zur Verfügung steht. So kann der TEV am Freitag voraussichtlich bis auf Markus Seiderer (Schlüsselbeinbruch) und Thomas Amann (Prellung) aus dem Vollen schöpfen.

Einsatz von Schwindl fraglich

Bei den Pegnitzern steht hinter dem Einsatz von Markus Schwindl ein dickes Fragezeichen. Das Dienstagstraining musste er wegen Problemen mit der Oberschenkelmuskulatur absagen. Fällt er erneut aus, wird wieder Stefan Hagen in den ersten Sturm aufrücken, Stephan Schmidt in die zweite Reihe und Sven Adler in die dritte. Ansonsten spielen die Ice Dogs wohl in Bestbesetzung.

Rein rechnerisch sieht EVP-Trainer Florian Müller sein Team im Kampf um den achten Rang noch gut im Rennen, weil Pegnitz im Vergleich zur unmittelbaren Konkurrenz das vermeintlich leichtere Restprogramm hat. Platz acht und damit die Playoff-Qualifikation ist vor allem auch deshalb das erklärte Ziel, weil so alle Abstiegssorgen verflogen wären, und die Mannschaft in der Restsaison befreit aufspielen könnte.

Nicht bewertet

Anzeige