„Es war ein ganz spezieller Jahrgang“

„Wir verabschieden Euch heute und das müssen wir ja auch. Es ist für Euch jetzt ein kleiner Teil der Freiheit. Freiheit bedeutet auch sich selber entscheiden zu müssen. Übernehmt Verantwortung und besinnt Euch auf die Stärken, die ihr habt“, sagte die Rektorin Katrin Keller bei ihrer Ansprache, während die Schüler mit den Eltern in der Aula saßen. Keller weiter: „Und selbst wenn es Rückschläge gibt, die es auch Euch nicht verschonen werden, kann man daraus lernen.“

Jungs holen die Pubertät nach

Gerald Failner, der Klassenlehrer der Abschlussklasse, teilte mit, dass es nicht immer nur einfach gelaufen sei. Oder wie er sich ausdrückt: „Es war schon ein ganz spezieller Jahrgang.“ Am Anfang seien 21 Schüler engelsgleich vor ihm gesessen, meldeten sich freiwillig. Später war es dann nicht mehr so.

Dann habe er gehört, dass die Schüler keinen Bock hätten. Failner mit einem Schmunzeln auf dem Gesicht: „Mädchen zicken, Jungs holen die Pubertät nach, aber die Zeiten ändern sich. Wo ich zeitweise wirklich schwarz für den Quali sah, hat es sich dann doch gebessert.“ Diese Aussage wurde vom Schüler Maximilian Grzonka, der stellvertretend für alle Schüler die Rede hielt, bestätigt.

Neun Jahre Schule vergangen

„Wir feiern heute unseren Erfolg, unsere Eltern sind froh, dass wir fertig sind. Es war eine schöne, aber auch schwierige Zeit. Nicht nur für uns, sondern auch für unsere Lehrer.“ Er bedankte sich vor allem bei Failner. Der die Schüler zwar gefordert hatte, „aber das war auch wichtig.“ Es sind jetzt neun Jahre Schule für die Jugendlichen vergangen. Jetzt heißt es „ab ins Berufsleben“.

Oder wie der Pottensteiner Bürgermeister Stefan Frühbeißer sagte: „Ihr seid die Säulen der Zukunft. Es ist wichtig, dass Ihr wisst, dass jetzt zwar der Ernst des Lebens beginnt. Aber dass auch nicht immer alles zu Ernst genommen werden muss. Entscheidend ist, dass ihr Euch, soweit es geht, selbst verwirklichen könnt und dass Ihr Verantwortung übernehmt.“

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