Eine Woche kein Anschluss

„Betroffen sind die Straßenzüge Nürnberger Straße, Burgstraße und Am Siegenberg“, sagt Andreas Berner vom Rathaus, der die Beschwerden der Geschädigten aufgenommen hat. Von der Telekom selber hat er überhaupt nichts gehört. Ihm lag nur der Antrag einer Baufirma vor, die im Auftrag der Telekom neben dem Rathaus einen Graben öffnen sollten. „Ich hoffe, dass das Rathaus nicht auch noch im Zuge dieser Baumaßnahmen von der Telefonleitung abgeschnitten wird“, sagt Berner.

Von der Baufirma hat er lediglich die Auskunft, dass die sehr alten Leitungen, die noch mit Papier umwickelt sind, durch die Witterung in der vergangenen Zeit mit Wasser umspült worden sind. „Betroffen ist wohl der gesamte Leitungsstrang, der Richtung Erlebnismeile hinauf geht“, erläutert Berner. Rettungsorganisationen wie die Feuerwehr oder die Bergwacht seien aber nicht von dem Schaden an der Telefonleitung betroffen.

Seit heute Morgen nun wird eben dieser Graben neben dem Rathaus geöffnet und Reparaturarbeiten werden durchgeführt. Warum das Ganze sich so lange hinzieht und seit vergangener Woche nichts passiert ist, kann er auch nicht erklären. Berner vermutet aber, dass der Schaden erst an die Diagnosestelle der Telekom gemeldet wurde und dort untersucht werden müsse, was die tatsächliche Ursache ist.

„Im Bereich der Nürnberger Straße 2 in Pottenstein ist Wasser in ein Verbindungsstück im Verzweigungskabelnetz eingedrungen“, sagt Michaela Weidenbrück von der Pressestelle der Telekom in Bonn auf Kurier-Nachfrage. Die Störung sei bereits lokalisiert und die erforderlichen Tiefbauarbeiten seien bereits durchgeführt worden. „Zur Zeit wird das Verbindungsstück ausgewechselt und werden die Kabelenden durch Verflechten der einzelnen Stränge verbunden“, so die Pressesprecherin weiter. Die Störung soll am Mittwoch im Laufe des Nachmittags behoben sein. „Wir bitten unsere Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten um Entschuldigung“, sagt Weidenbrück.

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