In Bayreuth geht es aufwärts

Die aktuelle Geschäftslage stufen 49 Prozent der Bayreuther Betriebe als gut ein, demgegenüber berichten lediglich sieben Prozent von einer schlechten Lage, so die Kammer in einer Mitteilung. "Das ist ein starkes Statement der Wirtschaft und zeigt, wie gut die Bayreuther Unternehmen aufgestellt sind", meint Gießübel.

Auslandsgeschäfte geben nach

Beim Auslandsgeschäft konnten sich die Betriebe nicht vom bundesweiten Trend abkoppeln und mussten rückläufige Umsätze auf dem internationalen Parkett hinnehmen. "Diese Entwicklung beobachten wir leider in vielen Teilen des Kammerbezirks und darüber hinaus", erläutert der Vizepräsident. Die Bayreuther Wirtschaft klagt dennoch nicht - denn die Umsätze auf dem Inlandsmarkt konnten zulegen und die Unternehmen berichten von einer hohen Kapazitätsauslastung. "Neun von zehn Betrieben sprechen von einer vollen beziehungsweise befriedigenden Auslastung", so Gießübel.

Trendwende im Ausland?

Rund ein Viertel der befragten Betriebe rechnet mit einer sich verbessernden Geschäftslage. Mit schlechteren Geschäften in den kommenden zwölf Monaten kalkulieren 17 Prozent. Dabei schätzen die Unternehmen die Umsatzentwicklung im In- und Ausland positiv ein: Während der Inlandsmarkt weitere solide Umsatzzuwächse für die Wirtschaft ermöglichen soll, setzt die Bayreuther Wirtschaft auf eine Trendwende auf den Auslandsmärkten. Viele Unternehmen prognostizieren steigende Umsätze im internationalen Geschäft.

Betriebe wollen kräftig investieren

Die gute Geschäftslage und die  Aussichten auf wachsende Umsätze im In- und Ausland treiben auch die Investitionsplanungen der Bayreuther Wirtschaft in die Höhe. Insgesamt planen 33 Prozent der befragten Betriebe, ihre Investitionen nochmals zu steigern, lediglich sechs Prozent möchten die Investitionssumme in Zukunft reduzieren. "Das ist der beste Wert im Kammerbezirk", so Gunter Sauer, Geschäftsführer des IHK-Gremiums Bayreuth.

Richtige Weichenstellung

Die Beschäftigtenzahl soll in den kommenden Monaten hingegen nicht signifikant steigen, sondern vielmehr konstant bleiben. Das Investitionsklima in Bayreuth ist gut. Diesen Schwung gilt es mitzunehmen und auszubauen. "Die Ampeln müssen auf Grün stehen für weitere Investitionen, der Weg für bestehende Unternehmen und auch für Neugründungen muss frei gemacht werden", so Vizepräsident Oliver Gießübel. Gerade vor dem Hintergrund des Abzugs der BAT gelte es nun, die richtigen Weichen für den Wirtschaftsstandort Bayreuth zu stellen und die strukturelle Entwicklung des Standortes voranzutreiben.

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