Bald kann gebaut werden

"Eigentlich dachte ich, dass wir im Oktober fertig sind", sagt Manfred Hautmann, verantwortlicher Polier der ausführenden Firma Markgraf. Mitte Juli war Spatenstich für das neue Baugebiet und da sah alles danach aus. Doch das Wetter und die Personalsituation machen häufig einen Strich durch die Rechnung. So wartet Hautmann heute auf die Arbeiter des Subunternehmens, das die Randsteine fertig verlegen will. "Das sind insgesamt rund 4000 Meter", sagt er. Pro Tag sind etwa 200 Meter zu schaffen. Doch gerade geht es nicht weiter, die Arbeiter stehen auf dem Weg nach Creußen irgendwo im Stau.

Grobschicht beim Asphalt aufbringen

Trotzdem geht Hautmann davon aus, dass die Arbeiten im November abgeschlossen sind und zumindest die Grobschicht beim Asphalt aufgebracht ist. Bislang wurden alle Grundleitungen für Wasser, Abwasser, Gas, Strom, Straßenbeleuchtung und DSL gelegt. Neben der Fertigstellung bei den Randsteinen fehlt dann noch der Straßenaufbau.

Schwierigkeiten machte manchmal der sehr lehmhaltige Boden. "Da sind die Bagger richtig weggerutscht", sagt er. Der in dem Fall übliche Bodenaustausch mit Kalk konnte aber wegen der nassen Witterung nicht gemacht werden. "Das wäre dann nur Matsch gewesen", sagt der Polier. Also musste der Boden tiefer ausgekoffert werden.

Straßenleuchten stehen alle

Probleme gab es anfangs auch mit den Straßenleuchten, sagt Bürgermeister Martin Dannhäußer. Sie waren zwar schon im Frühjahr bestellt, aber die Firma habe keine Lagerhaltung, so dass nicht sofort welche da waren. "Aber dann hat es doch geklappt und nun stehen alle", sagt er.

Insgesamt 44 Parzellen hat das neue Baugebiet. Der Stadtrat hat in dieser Woche den Straßennamen Sonnenleite beschlossen - analog zum Nachbarbaugebiet, dass den Straßennamen Sonnenhöhe bekommen hat. "Es sind schon 25 Plätze reserviert", sagt der Bürgermeister. Der Baubeginn für die Häuser ist spätestens auf das Frühjahr 2018 terminiert. Die Gesamtfläche des Baugebiets liegt bei rund 50000 Quadratmetern, davon sind 32000 Quadratmeter Baufläche.

Grünwege als Querverbindung

Die Zufahrt zu dem Gelände ist von der Schule und von der Straße Im Gärtlein her möglich. Eine Ringstraße führt um das gesamte Gebiet herum. Zusätzlich gibt es als Querverbindungen sogenannte Grünwege. "Das sind wassergebundene Schotterwege", erklärt Dannhäußer. Die Lage der Sonnenleite ist von der Infrastruktur her ideal zwischen Schule und Sportgelände. "Und die Anbindung an Einkaufsmöglichkeiten im Ort sind auch gegeben", sagt er.

Nicht bewertet

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Montag, 13. November 2017 - 11:06