Auswärtsspiele für Saas und Mistelbach

Am Sonntag (16 Uhr) empfängt schließlich noch Schlusslicht TSV Neudrossenfeld II den TSV Kirchenlaibach (7.).

BSC Bayreuth-Saas

Das letzte Spiel: Im Heimspiel gegen Eintracht Münchberg feierten die Saaser einen 3:1-Erfolg. „Die drei Punkte waren wichtig, um oben dabeizubleiben“, sagt Trainer Frank Weith. Besonders zufrieden war der Übungsleiter mit dem Auftreten in der ersten Hälfte. „Da hätten wir das eine oder andere Tor mehr machen müssen“, betont der BSC-Trainer. Durch ein Eigentor brachten sich die Lerchenbühler im zweiten Durchgang selbst in Schwierigkeiten, machten mit einem Konter kurz vor Schluss jedoch den Deckel auf die Begegnung.

Der nächste Gegner: Obwohl der ATS Hof-West erst sechs Zähler auf dem Konto hat, schätzt Weith den Gegner als heimstark ein. „Ihre Punkte haben sie bisher zu Hause geholt“, weiß der 47-Jährige. „Das heißt für uns, dass wir hinten gut stehen und konzentriert agieren müssen.“ Im Vorwärtsgang erwartet der Übungsleiter ein dominantes Auftreten, um am Ende zum fünften Mal hintereinander die volle Beute einfahren zu können.

Die Personalsituation: Nicht zur Disposition stehen Christopher Wohlfart, Lucas Scherm und Max Geßlein.

Der Kader: Tscheuschner (Schmidt) – Füßmann, Eberlein, Großer, Grüner, Gubitz, Guthmann, Hofmann, Küfner, Maßberger, Pütterich, Sczepaniak, Viefhaus, Vogler, Weigel.

TSV Kirchenlaibach

Das letzte Spiel: Nach drei Niederlagen feierten die Kirchenlaibacher gegen die SpVgg Selb einen 6:3-Sieg. Bereits nach elf Minuten stand es 3:0. „Wir sind richtig gut gestartet“, erinnert sich Co-Trainer Peter Knappe. „Dabei haben wir sogar noch weitere Chancen schlampig vergeben.“ Diese Fahrlässigkeit mündete in ein 3:3 nach 61 Minuten. „Da haben wir den Gegner selbst stark gemacht“, bemängelt der 30-Jährige, fügt aber hinzu: „Die Mannschaft ist nach dem Ausgleich stark zurückgekommen.“

Der nächste Gegner: Vor der Partie gegen Schlusslicht TSV Neudrossenfeld II mahnt Knappe zur Vorsicht. „Es besteht die Gefahr zu stolpern“, sagt der Co-Trainer. „Wir dürfen die Sache auf keinen Fall zu locker angehen.“ Daher fordert Knappe einhundertprozentigen Einsatz im Zweikampfverhalten und die entsprechende Konsequenz in der Defensive. „Wenn du das nicht beherzigst, machst du jeden Gegner stark“, weiß der 30-Jährige.

Die Personalsituation: Die Langzeitverletzten Daniel Deubzer und David Pätzold fehlen weiterhin. Manuel Böhner befindet sich noch im Aufbautraining.

Der Kader: Dujicek (Bauer) – Bauernfeind, Dadder, Grauberger, Hader, Hofmann, Knappe, Masching, Meyer, Olpen, Opfermann, Pöllath, Schmidt, Sebald, Sendelbeck, Stangl, Uschold.

TSV Mistelbach

Das letzte Spiel: Dank des 6:1-Erfolgs gegen den TSV Thiersheim eroberten die Mistelbacher am vergangenen Wochenende aufgrund der besseren Tordifferenz den zweiten Tabellenplatz. „Als Mannschaft haben wir unsere beste Saisonleistung abgerufen“, ist Trainer Markus Taschner voll des Lobes. „Alle haben ein konzentriertes Spiel über 90 Minuten gezeigt.“ Auch in der Höhe geht der Sieg dem Übungsleiter zufolge absolut in Ordnung.

Der nächste Gegner: Der SV Poppenreuth ist mit acht Zählern aus sieben Spielen äußerst durchwachsen in die Saison gestartet. Nichtsdestotrotz hat Taschner großen Respekt vor dem morgigen Gegner. „Sie haben viel neues Personal und befinden sich noch in der Findungsphase“, erklärt Taschner. „Von der Qualität her sehe ich sie unter den ersten fünf Mannschaften.“ Mit seiner Mannschaft will der 36-Jährige an die Leistungen aus den vergangenen Wochen anknüpfen. „Ich erwarte mir eine konzentrierte Leistung“, betont der TSV-Trainer.

Die Personalsituation: Felix Ganster und Florian Then stehen am Wochenende nicht zur Verfügung. Nicht mehr mit an Bord ist Lukas Mader, der sich kürzlich dem Kreisligisten SV Mistelgau angeschlossen hat.

Der Kader: Freiberger (Schumann) – Ansari, Frank, Habla, Hagen, Heißenstein, Herrmann Hüttl, Ludwig, Meinhardt, Sippl, D. Weber, M. Weber, Vogel.

TSV Neudrossenfeld II

Das letzte Spiel: Das 3:9 vom vergangenen Wochenende gegen den VfR Katschenreuth klingt mehr nach einem Eishockey- als nach einem Fußballergebnis. „Sobald die ersten Gegentore fallen, sieht man, dass das Selbstvertrauen der jungen Spieler im Keller ist“, sagt Co-Trainer Daniel Stöcker. Neben der Unerfahrenheit der Mannschaft kam gegen Katschenreuth der physische Aspekt hinzu. „Vier Jungs waren tags zuvor 90 Minuten in der Kreisklasse unterwegs und mussten bei uns ebenfalls von Beginn an ran“, erklärt Stöcker. „Durch solche Umstände kann so ein Ergebnis mal zustande kommen.“

Der nächste Gegner: Nach sieben Spieltagen haben die Grün-Weißen erst einen Zähler auf ihr Konto gebracht. Aufgrund der schwierigen personellen Lage ist das Ergebnis gegen den TSV Kirchenlaibach für den Co-Trainer aber erst einmal nicht entscheidend. „Was ich sehen will, ist die entsprechende Laufbereitschaft und der nötige Kampfgeist“, sagt Stöcker. „Wenn es am Ende nicht reicht, dann ist es eben so.“

Die Personalsituation: Da die Landesligamannschaft bereits im Einsatz war, hofft Stöcker auf Unterstützung. Ansonsten hat der 30-Jährige den gleichen Kader wie am vergangenen Wochenende zur Verfügung.

Der Kader: Schuberth – Arndt, Biener, Böhm, Ehlert, Förster, Hacker, Kornetzke, Mayer, Ross, Sendel, Stelzer, Stöcker, Sühler, Svagr.

Nicht bewertet

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