Andreas Dreitz gewinnt in Dänemark

Nach 3:49:17 Stunden war er bei dem Wettbewerb über 1900 Meter Schwimmen, 93 Kilometer Radfahren und dem abschließenden Halbmarathon-Lauf (21,1 km) in Billund im Ziel. "Ein erstaunlicher, ein wunderbarer Tag“, sagte der 27-Jährige vom SV Bayreuth über seinen Sieg in Jütland. Es war die ideale Generalprobe für die Deutsche Meisterschaft auf dieser Distanz am Sonntag (19. Juni) in Heilbronn.

Neunter nach dem Schwimmen

Dreitz, seit Kurzem „Master of Sports, Business & Law“, sicherte sich beim Schwimmen im Fuglsang-See von Herning eine recht gute Position (Rang neun), kam aber 1:29 Minuten hinter Spitzenreiter Christian Otto (Dresden/gab beim Laufen auf) zum Wechsel auf das Rad und fuhr auf den zweiten Platz vor. In Führung lag der 30 Jahre alte Däne Henrik Hyldelund. Sein Vorsprung: 38 Sekunden.

„Anfangs war ich vielleicht etwas zu entspannt, so dass ich nur mühsam ins Rennen fand“, blickte der Gewinner auf den ersten Teil des Dreikampfs der 530 Teilnehmer zurück. Der Bayreuther lag sogar eine Sekunde hinter der schnellsten Frau, Catherine Emma Jameson (Großbritannien).

Phänomenales Rad-Tempo

Aber dann folgte eine Rad-Etappe, die Dreitz selbst „phänomenal“ nannte. Er benötigte auf dem ebenen Kurs (nur 200 Höhenmeter) 2:08:48 Stunden, was einem Durchschnittstempo von 43,3 km/h entspricht.

„Und dann hatte ich glücklicherweise auch noch gute Beine“, kommentierte er seine Zeit von 1:13:04 Stunden auf der Laufstrecke. Der Kurs bestand aus drei 7-km-Runden, viele Zuschauer nutzten die Chance, die Athleten mehrmals in Aktion zu sehen, und sorgten für eine tolle Atmosphäre. Seinen Rückstand hatte Dreitz nach etwas mehr als zwei Kilometern bereits aufgeholt.

Deutsches Duo auf sieben und acht

Hinter Andreas Dreitz sicherte sich der lange führende Hyldelund (3:54:06) den zweiten Platz. 1:57 Minuten dahinter folgte der Brite William Clarke. Der Potsdamer Jens Frommhold war in 4:07:20 Stunden auf dem siebten Platz zweitbester Deutscher, er lag 35 Sekunden vor dem Leipziger Markus Wöllner.

Bei den Frauen musste sich Schwimm-Siegerin Jameson nach 4:33:06 mit Rang drei begnügen. In 4:30:07 gewann Maja Stage Nielsen vom Odense Triathlon-Klub vor ihrer dänischen Vereinskollegin Michelle Vesterby. Dana Wagner aus Wolfenbüttel war in 5:09:12 auf dem achten Platz beste Deutsche.

red

Nicht bewertet

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