Zwei falsche Fünfziger hinter Gittern

Symbolfoto: Andreas Arnold/dpa

Die Kripo Regensburg hat zwei Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, Falschgeld in Umlauf gebracht zu haben. Bereits seit Januar 2017 wurden vermehrt Zahlungen mit 50-Euro-Blüten vor allem in und um Cham verzeichnet. Dabei war auffallend, dass bei den meisten gefälschten Geldscheinen die gleichen Fälschungsmerkmale vorhanden waren.

Fachdienststelle für Falschgeldkriminalität bei der Kripo Regensburg klemmte sich hinter den Fall und hatte nun einen Ermittlungserfolg. Dafür ging sie jedem bekannt gewordenen Fall von Falschgeld im Raum Cham und Regensburg nach. Das brachte die Ermittler auf die Spur eines italienischen Brüderpaares aus dem Kreis Cham.

Am Wechselgeld bereichert

Der Jüngere der beiden Tatverdächtigen soll sich das Falschgeld über das Darknet verschafft haben. Die falschen Banknoten habe er dann zum Teil seinem Bruder überlassen. Mittels Einkäufen und Gaststättenbesuchen brachten sie das Falschgeld in verschiedenen Geschäften und Lokalen in Cham und Straubing in den Zahlungsverkehr und bereicherten sich am Wechselgeld.

Die Polizei warnt: Jedem der mit dem Gedanken spielt die Idee der Brüder aufzugreifen, sollte sich bewusst sein, dass es sich dabei nicht um ein Kavaliersdelikt oder eine Ordnungswidrigkeit handelt. Das bewusste in Umlauf bringen von Falschgeld sei ein Verbrechen, das mit mindestens einem Jahr Knast bestraft wird. red

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