Zum Verfolgerduell Haspo-Männer wollen Aufwärtstrend in München bestätigen

Mit der Leistung seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende konnte Michael Werner (links) zufrieden sein. Jetzt fordert der Haspo-Trainer mehr Konstanz. Foto: Peter Kolb

HANDBALL. Der starke Auftritt beim 22:16-Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen den Titelanwärter DJK Waldbüttelbrunn soll für Haspo Bayreuth in der Herren-Bayernliga nicht zur Eintagsfliege werden. Nach einem etwas zähen Saisonstart will die Mannschaft der beiden Trainer Michael Werner und Marc Brückner nun am Sonntag um 16 Uhr im Verfolgerduell beim punktgleichen, neu fusionierten HT München die ansteigende Formkurve bestätigen.

„Die Mannschaft hat nun gesehen, wozu sie in der Lage ist, wenn Einstellung, Leistungsbereitschaft und bestmögliche Vorbereitung auf den Gegner stimmen“, erinnert sich Michael Werner gerne an das vergangene Wochenende zurück: „Klar ist aber auch, dass wir jetzt gefordert sind, in unsere Leistungen Konstanz zu bringen. Denn genau das war in der letzten Saison unser Problem.“

Das Treffen in München kann durchaus richtungsweisend werden: Gastgeber HT München, der vor der Saison aus dem Bayernliga-Neunten TSV Unterhaching und dem Bezirksoberliga-Sechsten SV-DJK Taufkirchen fusionierte, hat nämlich einen überraschend starken Start hingelegt und rangiert in der Tabelle aufgrund der mehr geworfenen Treffer momentan einen Platz vor den Oberfranken. Dabei schlug die Mannschaft aus dem Hachinger Tal („HT“) zuletzt auch Haspo-Bezwinger TSV Rothenburg (8.) in fremder Halle deutlich mit 29:21. Zuvor waren die Oberbayern zudem gegen den TSV Lohr (27:22) und im Derby beim Aufsteiger HSG Würm-Mitte (28:24) erfolgreich. Lediglich zum Saisonauftakt musste sich das Team um Trainer Christian Sorger vor heimischer Kulisse dem Drittligaabsteiger und absoluten Meisterschaftsfavoriten HC Bad Neustadt klar mit 24:32 geschlagen geben. „Unser nächster Gegner hat bislang absolut überzeugt und wird dementsprechend mit breiter Brust auftreten“, warnt Trainer Marc Brückner. „Gerade das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreisläufer war meist der Erfolgsgarant.“

Ehemaliger Bundesligaspieler als Neuzugang

Tatsächlich baut HT München auf ein ganz gewisses Duo im Angriff. Wie schon unter dem Vereinsnamen TSV Unterhaching ist das Zusammenspiel zwischen Spielmacher Martin Dauhrer und Kreisläufer Johannes Borschel beinahe perfektioniert und muss für einen Auswärtserfolg zumindest eingeschränkt werden. Kreisläufer Borschel führt dabei mit 23 Treffern auch schon wieder die interne Torschützenliste an, und auch Spielmacher Dauhrer (18 Tore) steht ihm erneut kaum nach. Hinzu kam vor der Saison mit Richard Wöss ein sehr namhafter Neuzugang. Der Linkshänder kann auf Rückraumrechts und Rechtsaußen eingesetzt werden und ging unter anderem schon für den Zweitligisten Tusem Essen und den Bundesligisten Bergischer HC auf Torejagd. Außerdem warf er für die österreichische Nationalmannschaft in 76 Länderspielen immerhin 113 Tore. Im linken Rückraum gewann der kommende Haspo-Gegner mit Olaf Neumann (vom Bayernligaabsteiger TSV Ismaning) überdies noch einen wurfgewaltigen Schützen hinzu, der den Kader breiter aufstellt.

„Ohne Frage hat HT München seine Qualitäten schon unter Beweis gestellt“, weiß auch Michael Werner. „Wir fahren aber mit einem guten Gefühl nach München und wollen auch dort bestehen.“

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