Young Volleys nach 0:3 Liga-Sechster

Ende schlecht, aber längst nicht alles schlecht für die N.H. Young Volleys. Der Aufsteiger beschloss seine erste Saison in der Damen-Regionalliga Süd-Ost wegen des 0:3 (15:25, 24:26, 19:25)  am Sonntag gegen den SV Esting auf dem sechsten Platz. Die Heim-Niederlage warf das Team aus Neudrossenfeld und Hollfeld noch hinter die „Ballarinas“ aus Bamberg zurück. Auf der Habenseite stehen indes acht Siege aus 18 Partien und ein sicherer Klassenerhalt.

In der kommenden Saison werden die Bayernliga-Meister SV Hahnbach und SV Mauerstetten die Absteiger aus Schwabing und Regenstauf ersetzen und somit Gegner der Oberfranken sein. Möglicherweise kommt auch noch der VfL Nürnberg oder die DJK Hammelburg dazu, wenn eines der Teams in der 3. Liga Ost in die Abstiegsrelegation muss und dort nicht erfolgreich ist.

Vom Erfolg waren die Young Volleys in ihrem Abschlussspiel um einiges entfernt. Trainer Marc d’Andrea wurde in einer Auszeit extrem laut und erklärte das später so: „Ich bin eigentlich nicht der Typ, der bei solchen Anlässen rumschreit. Aber mich hat diesmal maßlos geärgert, dass bei einigen zwischen Training und Spiel so eine große Differenz bestand. Sie haben vollen Einsatz versprochen, dann aber nie Siegeswillen erkennen lassen und sich wie schon zuvor in Bamberg  den Fans nicht so präsentiert, wie man es einfach erwarten kann und muss.“

Ergebnis wie in der Hinrunde

Der Tabellenvierte aus Esting kam somit nie in Gefahr, spielte sicher, blockte erwartet stark und wiederholte seinen Sieg aus der Hinrunde (25:20, 27:25, 25:20). Mit vier Fehlern der Gastgeber zur 5:2-Führung der „Elephants“ begann es. Das Heimteam geriet entscheidend ins Hintertreffen, als es von 9:11 auf 9:16 zurückfiel. Und nach dem 15:20 machten die Young Volleys keinen Punkt mehr.

Im zweiten Satz deutete beim 12:16-Zwischenstand vieles darauf hin, dass bei d’Andreas Truppe schon die Luft raus war. Doch just in diesem Moment riss sie sich zusammen und machte sieben Zähler in Folge!

Drama mit drei Aufschlägen

Dann das Aufschlag-Drama: Sandra Ullrich wurde zum Service eingewechselt – und verschlug, nur noch 20:18 statt 21:17. Ebenso dann Hannah Lauterbach zum 21:20. „Sie haben, wie verlangt, das Risiko gesucht und Pech gehabt“, erklärte der Coach. Dass dann Michaela Dutz zum 22:21 eine taktische-weiche Aufgabe versiebte, erboste ihn hingegen.

Trotzdem hatten die Oberfranken zwei Satzbälle, die sie nicht nutzen konnten. Und dann machte ausgerechnet die gerade eingewechselte Antonia Beschoner den Sack für Esting zur 2:0-Satzführung zu. Analog zum ersten Durchgang  setzte sich der Gast auch im dritten etwa bei der Satzmitte ab (von 10:8 auf 15:10). Und beim 21:13 war bereits alles klar.

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