Würzburger Filmwochenende an neuem Ort

Filme jenseits des Mainstreams in den Gewölbekellern einer alten Brauerei: Das Würzburger Filmwochenende öffnet erstmals an seinem neuen Spielort die Türen.

An diesem Donnerstag beginnen die vier Publikumstage mit mehr als 50 Filmen. In diesem Jahr widmet sich das Festival unter anderem dem Frühwerk von Regisseur Edgar Reitz (84). Bevor dieser für seine «Heimat»-Trilogie bekannt wurde, zeigte er meist keine zusammenhängenden Geschichten, sondern viele Detailaufnahmen und harte Schnitte.

«Das ist ein bisschen avantgardistisch», sagte Filmwochenende-Vorstand Thomas Schulz im Vorfeld. Regisseur Reitz selbst kommt ebenfalls nach Würzburg und nimmt am Samstag (17.30 Uhr) an einem Publikumsgespräch teil.

Es ist typisch für das kleine Festival, dass viele Filmschaffende ihr Werk selbst präsentieren. Das Filmwochenende ist das zweitälteste Filmfest im Freistaat. 1974 gegründet, sind nur die Hofer Filmtage älter. Jährlich kommen rund 10 000 Besucher. Sie finden das alljährlich gastgebende Programmkino «Central» heuer auf dem Brauereigelände «Bürgerbräu».

dpa

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