Wilhelmine-Preis: Verleihung ausgesetzt

Der Stadtrat setzt die Verleihung des Wilhelmine-Preises an Code Pink vorerst aus. Die Stadträte sahen sich am Montagabend nicht in der Lage, eine Entscheidung für oder gegen die Verleihung des Preises an die Organisation zu treffen.

„Wir sind in einer schwierigen Situation. Wir können nur das Falsche machen, es gibt keine richtige Lösung mehr“, sagte Christoph Rabenstein (SPD). Iris Jahn (Junges Bayreuth) bezeichnete es als falsch, die Entscheidung ohne weitere Gespräche aufzuheben. „Wir verursachen immensen Schaden.“

Herbe Kritik musste Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe für ihre Position und ihr Vorgehen in der Diskussion einstecken. Sie hatte vorgeschlagen, die Entscheidung für die Preisvergabe aufzuheben. Das geht den Stadträten aber zu schnell. Sie entschieden einstimmig, die Entscheidung zu vertagen und den Preis vorerst auszusetzen.

apa

Zur Vorgeschichte:

Wilhelmine-Preis 2016 für Menschenrechtsorganisation "Code Pink"

Merk-Erbe: Kein Wilhelmine-Preis für "Code Pink"

Kommentar: Wo bleibt die Diskussion um "Code Pink"?

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