Weg für das Walderlebniszentrum ist frei

Das Waldhaus in Mehlmeisel. Archivfoto: Gisela Kuhbandner

Der Neubau eines Walderlebniszentrums in Mehlmeisel ist in den bayerischen Nachtragshaushalt 2018 aufgenommen. „Das ist ein großartiger Erfolg für das Fichtelgebirge“, sagt der Landtagsabgeordnete Martin Schöffel (CSU). Er erhofft sich einen starken Impuls für den Tourismus.

„Mit diesem Titel können die Planungen für die Neuerrichtung eines Walderlebniszentrums starten“, sagt Schöffel. Gemeinsam mit der Forstverwaltung und den Staatsforsten werde nun an einer attraktiven Konzeption für das neue bayerische Walderlebniszentrum gearbeitet. Neben der wichtigen Öffentlichkeitsarbeit zu den Themen „Ökosystem Wald und Forstwirtschaft“ erwartet sich Schöffel auch einen positiven Effekt für den Tourismus. Für das Projekt in Mehlmeisel haben sich mehrere Abgeordnete schon seit geraumer Zeit eingesetzt.

„Weitere Investitionen in ein bayerisches Walderlebniszentrum stärken unsere Bemühungen um eine Wissensvermittlung zu den Themen der nachhaltigen Forstbewirtschaftung“, sagt Schöffel. Im Wildpark am Waldhaus Mehlmeisel verzeichnet die Gemeinde jährlich 75 000 Besucher. „Diese Gäste bringen auch ein Interesse an Natur und Waldbewirtschaftung mit“, sagt der Abgeordnete. „Das sollten wir nutzen.“ Positive Beispiele seien das Walderlebniszentrum Tennenlohe oder das Nachhaltigkeitszentrum Steigerwald, an dem auch ein Baumwipfelpfad errichtet wurde.

Vergleichbare Projekte sind Besuchermagnete

„Nehmen wir als Beispiel das Nachhaltigkeitszentrum Steigerwald. Der dort geschaffene Baumwipfelpfad ist ein herausragender Erfolg.“ Bereits wenige Monate nach der Eröffnung konnte dort der 250 000 Besucher begrüßt werden, was selbst die kühnsten Prognosen übertrag. Die Menschen nehmen eine weite Anreise auf sich, um den Buchenwald im Steigerwald zu erleben. „Wir haben hier die Chance, die Bürger über Forstwirtschaft zu informieren und mit ihnen in Dialog zu treten“, so die Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer (CSU), die das Projekt ebenfalls unterstützt.

Schöffel: „Ich bin davon überzeugt, ein vergleichbares Projekt wird auch im Fichtelgebirge Erfolg haben und eine sehr positive Entwicklung nehmen.“ Das Projekt sei für private Investoren interessant. Die Gemeinde suche offensiv. „Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Medien, Energie und Technologie hat bereits Bereitschaft signalisiert, die Errichtung auch im Rahmen der gewerblichen Regionalförderung zu unterstützen“, so Martin Schöffel. Die Kosten für ein Walderlebniszentrum sollen nun ermittelt werden.

red

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