Was Kulmbacher schenken Buch, Tee oder doch Schokolade?

KULMBACH. Glaubt man den Zahlen des statistischen Bundesamtes, dann ist der größte Ansturm auf den Einzelhandel bereits vorbei. Immerhin gab jeder zweite Befragte an, seine Weihnachtseinkäufe schon vor dem Beginn der Adventszeit erledigt zu haben. Es sind nur noch knapp zwei Wochen bis Weihnachten, höchste Zeit also, sich Gedanken um die Geschenke zu machen. Wir haben uns bei Kulmbacher Einzelhändlern umgehört, was während der Adventszeit besonders häufig über die Ladentheke geht.

Tee: Cornelia Niebisch-Hanß, Inhaberin des Geschäfts „Der blaue Laden“, verkauft vor der Weihnachten vor allem eines: Tee. Aber auch hochwertige Bi-Öle und französische Trinkschokolade stehen hoch im Kurs. „Die Kulmbacher verschenken gerne Dinge, die aufgebraucht werden können“, sagt sie. Besonders gefragt sei seit Jahren der Kulmbacher Weihnachtspunsch. Zum Tee dazu kaufen viele ihrer Kunden noch Dekoartikel als „schmückendes kleines Beiwerk“.

Schokolade: Im Schokoladen- und Pralinengeschäft „Esther Confiserie“ weihnachtet es schon sehr. In den Regalen stehen kleine Schokoladenweihnachtsmänner, viele Pralinen sind schon weihnachtlich verpackt. Doch in der Pralinen-Vitrine liegt der wahre Verkaufsschlager: Das Lebkuchentrüffel. Diese hat eine Schale aus Vollmilchschokolade und einen cremigen Kern, der nach Zimt, Nelken, Piment, Koriander, Ingwer, Kardamom und Muskatnuss schmeckt.

Deko: Im Weltladen kaufen die Kunden gerne Dekoartikel oder Schmuck, wie Mitarbeiterin Gisela Manzer erzählt. Besonders gefragt sind auch Weihnachtartikel wie etwa Krippen- oder Engelsfiguren. Eine Kundin kaufte auch für ihre erwachsenen Kinder den fair gehandelten Kaffee zu Weihnachten. „Mir gefallen besonders die Teelichtschalen“, sagt Manzer.

Bücher: Christine Friedlein, Inhaberin der Buchhandlung Friedrich, hat vor Weihnachten viel zu tun: Viele ihrer Kunden verschenken Bücher. Hoch im Kurs sind dabei nicht nur internationale Bestseller und Jugendliteratur, sondern auch Werke aus kleinen und Nischenverlägen. „Das sind oft ganz besondere Perlen, die ans Herz gehen und den Zeitgeist wiederspiegeln“, sagt Friedlein. Sie selbst wird das Buch „Das kleine Mädchen das die Welt veränderte“ von Alfonso Pecorelli verschenken, weil es sie an den kleinen Prinzen erinnert. Viele Stammkunden entscheiden sich bewusst für den Einkauf in der Kulmbacher Buchhandlung und gegen Onlineversandhäuser, wie Friedlein verstärkt wahrnimmt. „Für viele unserer Kunden ist es wichtig, bei lokalen und stationären Buchhändlern einzukaufen, denn die Stadt bekommt so mehr Halt und Festigkeit – immerhin zahlen wir hier unsere Steuern und nicht die Internetriesen.“

Herzstücke: Die Kunden von Sabine Kaim, Inhaberin des Geschäfts „Herzstücke“, verschenken zu Weihnachten gerne Kreatives und Handgemachtes. Egal ob getöpferte Figuren, Farbverlaufsgarn, genähte Kinderkleidung oder handgemachte Seife - in dem kleinen Laden finden viele Kulmbacher ihre Geschenke. Neuerdings hat Kaim auch Räucherprodukte wie etwa handgetöpferte Räucherschalen im Angebot. „Ich verbinde mit dem Räucherwerk Besinnlichkeit und Entschleunigung“, sagt Kaim. Viele ihrer Kunden greifen auch gerne zu den gefalteten handtellergroßen Pappkartons, in denen sich Schokolade, Pralinen oder Gutscheine verstecken.

 

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