Vor 50 Jahren Der 6.12.1968: Letztes Auto über Ludwigsbrücke

Repro: Nordbayerischer Kurier

VOR 50 JAHREN. Der "Nordbayerische Kurier" feiert heuer sein 50-jähriges Bestehen. An dieser Stelle blicken wir täglich auf den Tag genau 50 Jahre zurück. Lesen Sie im Artikel die Titelseite von damals und einen Rückblick der lokalen Ereignisse. In der Ausgabe vom 6. Dezember 1968 berichteten wir unter anderem vom Opfer eines weiteren Bayreuther Baudenkmals für den Straßenverkehr.

Im Zuge der Arbeiten zur Mainüberdachung wurde die Ludwigsbrücke abgerissen. Wie der „Nordbayerische Kurier“ in der Ausgabe vom 6. Dezember 1968 berichtete, war um 8 Uhr des Vortages das letzte Auto über die Brücke gefahren.

Alle nachfolgenden wurden über die neue Mainüberdachung umgeleitet. Der Brückenkörper der Ludwigsbrücke blieb noch einige Tage stehen, doch die Balustrade war bereits am selben Tag endgültig abgetragen worden. Teile von ihr gingen in Privatbesitz über, unter anderem an den damaligen Finanzminister Konrad Pöhner.

In derselben Ausgabe berichtete der Kurier von 22 Jungbauern, die erfolgreich ihre Meisterprüfungen als Landwirte abgelegt hatten. Sie erhielten ihre Meisterbriefe während einer Feier im Sitzungssaal der Regierung von Oberfranken.

Regierungsdirektor Josef Klaiber räumte in seiner Ansprache Befürchtungen aus, es könnte bald zu viele Landwirtschaftsmeister geben. Man stehe auch zehn Jahre nach Einführung der Meisterprüfungen noch am Anfang der Bemühungen, die Landwirte besser auszubilden.

Klaiber warnte davor, „Schlaf und Ruhe in den Gehirnen einkehren zu lassen“ und appellierte an die Landwirte, unkonventionell zu denken.

 

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