Vertrag Nummer elf verlängert Auch Nicklas Mannes bleibt bei den Tigers

Ist laut Tigers-Geschäftsführer Matthias Wendel ein Spieler mit enormem Entwicklungspotenzial: Verteidiger Nicklas Mannes (rechts) verlängerte seinen Vertrag bei den Bayreuthern um eine weitere DEL2-Saison. Foto: Peter Kolb

EISHOCKEY. Simon Karlsson und Nicklas Mannes: Dieses bislang überzeugende Verteidigungspaar wird auch in der kommenden Saison für die Bayreuth Tigers aufs Eis gehen, sofern der Verein in der DEL2 bleibt. Nach dem 25-jährigen schwedischen Verteidiger gab nun auch Mannes seine Zusage für eine weitere Spielzeit bei den Tigers. Der 20-Jährige ist damit bereits der elfte Spieler, den die Tigers im Falle des Ligaerhalts in der neuen Saison an Bord hätten.

„Der Nicklas ist für uns ein ganz wichtiger Baustein“, sagt Geschäftsführer Matthias Wendel über den gebürtigen Ratinger. „Er hat uns vom ersten Tag an überzeugt, hat es nicht von ungefähr in die erste Verteidigungsreihe geschafft, und hat auch noch enormes Entwicklungspotenzial.“

Die Entscheidung, das Vertragsangebot anzunehmen, sei ihm alles andere als schwer gefallen, sagt Mannes, der im November nachverpflichtet worden war und bis heute 26 Spiele für die Tigers absolvierte, dabei zwei Mal ins Tor traf, einen Assist lieferte, und noch keine einzige Strafe absitzen musste. „Ich fühle mich hier total wohl. Im Team verstehen wir uns super, und auch die Stadt ist schön und hat die richtige Größe – wesentlich kleiner als Düsseldorf, aber deutlich größer als Bad Nauheim.“ Für die Vereine dieser beiden Städte war der Rheinländer vor seinem Engagement in Bayreuth aktiv. Beim DEL-Club Düsseldorfer EG stand er unter Vertrag, für Bad Nauheim als Förderlizenzspieler meistens auf dem Eis. Damals auch unter Petri Kujala.

"Eine Art Déjà-Vu"

Wie bei allen anderen Bayreuther Vertragsverlängerungen bislang war auch für den gebürtigen Ratinger Trainer Kujalas weiteres Engagement im Tigerkäfig ein gewichtiges Argument dafür, zuzusagen. „Ich komme mit ihm sehr gut aus. Seine Art, sein Stil, das kommt mir sehr entgegen. Er gibt mir zudem viel Eiszeit und Vertrauen“, sagt Mannes, der in Bayreuth bislang „so eine Art Déjà-Vu“ erlebte. „Denn auch in Nauheim lief es am Anfang der letzten Saison alles andere als rund, im Januar sind wir dann voll durchgestartet und sind noch Fünfter geworden.“

Gefragt nach dem herausragenden Qualitätsmerkmal seines Coaches, antwortet der 20-Jährige wie aus der Pistole geschossen: „Ruhe.“ Der 48-jährige Finne strahle eine enorme Gelassenheit aus, sei immer auf das nächste Spiel fokussiert. „Ich komme damit super klar.“ Super klar kommt offensichtlich auch Kujala mit Mannes. „Ich kenne ihn ja schon lange, er hat immer überzeugt. Er hat eine erstklassige Einstellung und wird sich noch weiterentwickeln.“

Als „außergewöhnlich toll“ beschreibt Nicklas Mannes nicht nur die Chemie im Team, sondern auch seine Wohnsituation. „Eine super WG in einer tollen Wohnung in der Nähe der Eremitage“ zusammen mit seinem Teamkameraden Tobias Kirchhofer und Noah Nijenhuis trügen ihren Teil zur familiären Wohlfühl-Atmosphäre bei, sagt er und gewährt einen kurzen Einblick in sein Leben außerhalb des Tigerkäfigs. „Zusammen kochen, zusammen einkaufen, zusammen weggehen - auch mit anderen Jungs aus dem Team - und nicht nur vor der Konsole abhängen.“

Johan Lorraine erhält Vertrag bis Saisonende

Zwei Spiele haben Tigers-Geschäftsführer Matthias Wendel und Trainer Petri Kujala gereicht, um sich von den Qualitäten Johan Lorraines überzeugen zu lassen. Der 29-jährige Schwede erhält beim DEL2-Elften einen Vertrag bis zum Saisonende. „Dafür, dass er kaum Eingewöhnungszeit hatte, hat er sehr ordentlich gespielt. Wir sind davon überzeugt, dass er uns im weiteren Saisonverlauf noch sehr wird weiterhelfen können“, sagt Matthias Wendel. „Die enorme Schnelligkeit und die sofort erkennbare Teamfähigkeit“ waren für Petri Kujala die Gründe, weshalb er ein Vertragsangebot für den Schweden befürwortete. Untermauert wurde Lorraines positiver Eindruck in den Spielen bei den Dresdner Eislöwen (4:5) und gegen den Deggendorfer SC (6:7) an der Seite der beiden Finnen Ville Järveläinen und Juuso Rajala durch zwei Assists und acht Torschüsse.

 

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