Vermisster 52-Jähriger gefunden

Foto: Patrick Seeger/dpa

Am Montag Vormittag bemerkten Angehörige eines 52-Jährigen aus Eschenbach, dass dieser das Haus verlassen hat, doch sein Aufenthaltsort war nicht bekannt. Aufgrund einer Erkrankung, die den Mann gefährdet, mussten die Angehörigen und auch die im Laufe des Tages verständigte Polizei Eschenbach von einer hilflosen Lage der Person ausgehen. Eine umfangreiche Suche mit mehr als 100 Beteiligten war erfolgreich.

Nachdem eine Überprüfung möglicher Aufenthaltsorte und Kontaktpersonen erfolglos blieb, wurde eine intensive Suche nach dem Mann in die Wege geleitet. Dabei konzentrierte sich die Suche in das Gebiet westlich der Jahnstraße. Vor allem die Felder und das angrenzende Waldgebiet in Richtung Hotzaberg und Breitenlohe wurden vorrangig abgesucht. Gegen 16 Uhr nahmen die ersten Einsatzkräfte von BRK, Feuerwehr und Polizei die Suche auf. In den weiteren Stunden standen insgesamt etwa 110 Einsatzkräfte aus verschiedenen Organisationen zur Verfügung.

BRK stellt 54 Kräfte

Unter anderem stellte das BRK 54 Kräfte. Darunter befanden sich neben den eigentlichen Kräften des örtlichen BRK auch eine Rettungshundestaffel mit sechs Suchhunden, die Bergwacht mit vier Geländefahrzeugen, eine Fahrradstaffel mit Mountainbikes und die örtliche Wasserwacht.

Seitens der Feuerwehren waren die Freiwilligen der Eschenbacher, der Pressather, der Kirchenthumbacher und der Speinsharter Wehr mit insgesamt 46 Kräften eingebunden. Zudem forderte die Feuerwehr zwei Besatzungen mit Drohnen und Wärmebildkamera aus Bärnau und Pegnitz an. Diese kamen jedoch nicht mehr zum Einsatz.

Hubschrauber, Hunde und Wärmebildkamera

Von der Polizei Eschenbach kamen eigene Kräfte, mit Unterstützung eines Mantrailing Hund und einer Besatzung mit Polizeihubschrauber, ausgestattet mit Wärmebildkamera, zum Einsatz. Gegen 20 Uhr meldete ein Suchtrupp der Feuerwehr Eschenbach Entwarnung. In einem kleinen Waldstück, etwa 500 Meter nach der Ortsgrenze westlich von Eschenbach fanden die Einsatzkräfte den Mann. Er war ansprechbar, äußerlich unverletzt, jedoch unterkühlt. Ein Notarzt versorgte den Mann, der anschließend ins Klinikum Weiden eingeliefert wurde.

Die Polizei Eschenbach lobt in ihrem Bericht die Zusammenarbeit mit den regionalen Hilfskräften. red

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