Verletzung trübt Haspo-Freude

Kaum zu halten: Der schnelle Bayreuther Moritz Beck (links) entwischte seinen Gegenspielern immer wieder und 
behielt auch vor Haunstettens Torwart Daniel Fischer oft die Übersicht. Beck traf sieben Mal. Foto: Peter Kolb

In beeindruckender Manier meldete sich Haspo Bayreuth nach der vierwöchigen Winterpause zurück: Durch einen nie gefährdeten 32:21 (14:9)-Heimsieg gegen den bisherigen Tabellennachbarn TSV Haunstetten halten die Bayreuther Herren Anschluss zur Spitzengruppe der Bayernliga.

Einziger Wermutstropfen beim klaren Erfolg war die schwere Verletzung von Kreisläufer Yannick Berghammer, der sich bei seinem Comeback in der Schlussphase der Partie das Kahnbein in der Hand brach und operiert werden muss.

Im ersten Spiel des Jahres zeigte Haspo eine geschlossen starke Mannschaftsleistung und konnte so auch den verletzungsbedingten Ausfall von Leistungsträger Marius Hümpfer kompensieren. Hochkonzentriert und kompakt stehend hatte die Bayreuther Abwehr die relativ klein gewachsenen Haunstetter hervorragend im Griff.

Der Gast aus Augsburg entwickelte kaum Durchschlagskraft – was aber auch dem Ausfall des Rückraumschützen Stefan Tischinger geschuldet war. So konnten die Schwaben nur bis zum 5:5 (13.) dagegen halten, dann zog Haspo vor allem dank des abschlussstarken Linksaußen Moritz Beck immer weiter davon.

7:2-Lauf kurz nach der Halbzeit

Bei Halbzeit führte Bayreuth mit 14:9 schon komfortabel, erhöhte aber nach dem Seitenwechsel gerade in der Abwehr noch einmal die Intensität – und das, obwohl Haspo auf Abwehrchef Sebastian Schmidt nach seiner frühen zweiten Zeitstrafe (12.) in der Defensive komplett verzichtete. Für Schmidt sprang Routinier Michael Neumaier ein, der die Bayreuther Abwehr sehr gut dirigierte. Diese Defensivleistung war der Grundstein für einen 7:2-Lauf der Gastgeber zum 21:11 in der 41. Minute und für die überraschend frühe Vorentscheidung.

An der Dominanz änderten auch zahlreiche Wechsel im Bracher-Team nichts. Die Zehn-Tore-Führung wurde erfolgreich verteidigt, Glanzpunkte gab es aber kaum. So lebte der Haspo-Angriff in der Schlussphase fast ausschließlich von den starken Einzelaktionen der Eigengewächse Jakob Hoffmanns und David Schreibelmayer. Auch der sehr gut aufgelegte Torwart Alexander Wittmann trug dazu bei, dass der Heimsieg nie in Gefahr geriet. Beim zwischenzeitlichen 30:16 (52.) verzeichnete Haspo seine höchste Führung im Spiel.   berg

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