„Unsere Defense war der größte Vorteil“ Medi Bayreuth bleibt ungeschlagen

Der Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth schwimmt weiter auf einer Welle des Erfolges: Im dritten Saisonspiel feierten die Korner-Schützlinge vor 6.200 Zuschauern einen vollauf verdienten 84:74 (41:41) – Auswärtserfolg beim letztjährigen Hauptrundensieger ratiopharm Ulm und bleiben damit weiter ungeschlagen.

„Unsere Defense war heute unser größter Vorteil, zudem profitieren wir davon, dass hier sieben Spieler schon letztes Jahr zusammengespielt haben und wir Neuen sehr gut aufgenommen wurden“, brachte es Bayreuths Topscorer Gabe York nach Spielende auf den Punkt. Mit 24 Punkten war York bester Werfer bei Medi Bayreuth und auch klarer Sieger im Duell mit seinem „Amtsvorgänger“ Trey Lewis, der am Ende nur auf 13 Zähler kam.

Bayreuth startete unaufgeregt in die Partie und ließ sich auch von der lautstarken Kulisse nicht aus der Ruhe bringen. Vorne wie hinten beherrschten die Wagnerstädter die Bretter und Gastgeber Ulm konnte die Partie anfangs nur aufgrund seiner Treffsicherheit aus der Ferndistanz ausgeglichen gestalten. Mit einem knappen Vorsprung beendeten die Bayreuther das erste Viertel (23:22), bei Halbzeit war die Partie ausgeglichen (41:41).

Medi ist nicht zu stoppen

Nach dem Seitenwechsel bewahrheitete sich dann zunehmend die alte Basketball-Weisheit, nach der Spiele zumeist nicht aus der Distanz, sondern am Brett gewonnen werden: Und hier hatte Bayreuth mit Assem Marei an diesem Abend einen absoluten Trumpf. Der Ägypter vernaschte immer wieder die Ulmer Centergarde um den ehemaligen NBA-Profi Luke Harangody, sammelte 14 Punkte, und griff sich 16 (!) Rebounds.

Bayreuth konnte sich somit einen leichten Vorsprung herausspielen und lag vor dem Schlussabschnitt mit 62:57 (30.) in Front. Ulm versuchte nun alles, um die dritte Saisonniederlage abzuwenden, mobilisierte die letzten Kräfte und konnte wieder verkürzen 62:61 (33.), aber nicht vorbeiziehen. Als York im Endspurt beim Stande von 73:70 zweimal zu schnell und ohne Erfolg abschloss, übernahmen andere: Robinson und Linhart machten Ulm von der Dreierlinie den Garaus (79:70), York legte dann noch einmal nach (82:70) und die Jubelstürme im Bayreuther Fanblock konnten beginnen.

Zur Statistik

ratiopharm ulm vs. medi bayreuth 74:84 (41:41)

ratiopharm arena Ulm | Zuschauer: 6.200

ratiopharm ulm: Günther (13), Thompson (2), Akpinar (4), Pape (2), Lewis (13), Butler (4), Murry (2), Harangody (20), Fotu (14), Ferner (dnp), Krämer (dnp)

Medi Bayreuth: York (24), Marei (14), Cox (dnp), Amaize (2), Linhart (11), Brooks (10), Doreth (6), Wachalski (0), Seiferth (6), Robinson (11)

Die Viertel im Überblick: 22:23; 19:18; 16:21; 17:22

Fotos: Peter Mularczyk

 

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