Unbekannter Gegner mit viel Offensivkraft

Viele Informationen hat ASV-Trainer Heiko Gröger über den kommenden Gegner aus Feuchtwangen nicht. Foto: Peter Kolb

Einen Grund zum Feiern gab es für den ASV Pegnitz bereits. Nach dem Gewinn der Kreisklassen-Meisterschaft durch die zweite Mannschaft will jetzt die erste in der entscheidenden Relegationsrunde gegen den TuS Feuchtwangen, Zweiter der Bezirksliga Mittelfranken II, den Klassenerhalt in der Landesliga Nordost schaffen. Das Hinspiel findet am Donnerstag um 18.30 Uhr in Mittelfranken statt, das Rückspiel in Pegnitz am Sonntag.

„Der ganze Verein will den Landesligaerhalt. Dass die Zweite die Meisterschaft schon am vorletzten Spieltag perfekt gemacht hat, ist überragend. Dann können wir uns am Sonntag vielleicht noch bedienen“, blickt der scheidende Trainer Heiko Gröger bereits voraus. Heute sind eventuell Daniel Sigl und Sebastian Haas wieder mit dabei, weil die beruflich verhinderten Christian Frank und Alexander Wölfel fehlen.

Am vergangenen Sonntag trugen Letztere noch dazu bei, dass der ASV nach dem 2:1-Auswärtserfolg bei der SG Nürnberg Fürth auch das zweite Duell mit dem Vizemeister der Bezirksliga Mittelfranken I gewann (4:2). Vor der Pause hatten die Gäste das Hinspielergebnis egalisiert. „Es war eine extrem gefährliche Situation. Hätten sie ein drittes Tor gemacht, dann hätten wir noch zwei gebraucht. Wir haben die Phase aber überstanden“, sagt Gröger.

TuS-Torjäger verletzt

Weil Feuchtwangen den Pegnitzern genauso unbekannt ist wie ihr Erstrundengegner, versuchen sie nach Aussagen des Trainers seit Montag, Informationen einzuholen. „Ich hoffe, dass sie ausreichen. Mit 91 Toren haben sie einen sehr guten Wert erzielt. Da müssen wir extrem aufpassen“, warnt er vor der Offensivstärke.

Allerdings verletzte sich TuS-Torjäger Manuel Reichert, der über ein Drittel (32) aller Treffer erzielt hat, bei seinem Tor zum 1:0 gegen den FC Oberhaid (Endstand 3:0) am Oberschenkel. Auch im Hinspiel (2:1) hatte er seine Mannschaft in Führung gebracht.

Meisterschaft verspielt

Drei Spieltage vor Saisonende hatten die als Bezirksligameister 2014/15 nach einer Spielzeit in der Landesliga Südwest gleich wieder abgestiegenen Feuchtwanger noch sieben Punkte Vorsprung auf den SC Aufkirchen und Aufsteiger ESV Ansbach-Eyb.

Doch nach zwei Unentschieden und der vierten Saisonniederlage (1:3 gegen Ansbach-Eyb) reichten 76 Zähler nicht, weil die punktgleichen Ansbacher auch das Hinspiel (5:3) gewonnen hatten. So musste der TuS also ein weiteres Mal in die Relegation, in der er vor vier Jahren den FSV Bayreuth nach einer 1:2-Heimniederlage durch ein 3:0 an der Prellmühle noch ausschalten konnte, dann aber am ASV Vach (0:2 und 1:1) scheiterte. Ein Jahr später war bereits in der ersten Runde gegen den SV Buckenhofen (2:1 und 2:4) Schluss.

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