Überraschung möglich Haspo-Damen vergeben fünf Siebenmeter

Die starke Torwartleistung von Hanna Bauer (links) konnte die Haspo-Niederlage gegen Zirndorf auch nicht verhindern. Hier bekommt sie bei einem Wurf von Anja Häberer noch die Finger an den Ball. Foto: Peter Kolb

HANDBALL. Die Damenmannschaft von Haspo Bayreuth (6.) hat in der Bayernliga gegen den Tabellenzweiten HG Zirndorf eine Überraschung nur knapp verpasst. Mit 25:28 (14:16) musste sich das Team der beiden Trainer Matthias Starz und Felix Rockenmayer geschlagen geben. „Zuerst mal ein Kompliment an die Mannschaft, die heute trotz unserer riesigen Personalnot 60 Minuten lang gekämpft und das Spiel so lange offen gehalten hat“, sprach Starz trotz der Niederlage ein Lob aus. „Es war heute dennoch mehr drin. Hätten wir die Siebenmeter gemacht, wäre unsere Chance da gewesen.“

Schon die Vorzeichen für die Partie standen jedoch mit den erneuten Ausfällen von Kim Koppold, Lorraine Hellriegel, Luisa Sturm und Hanna Duchon enorm schlecht. Trotzdem gestaltete Haspo Bayreuth gerade die Anfangsphase ausgeglichen. Das Spiel zeichnete sich dabei vor allem durch das Tempo aus. Beide Mannschaften kamen zu schnellen Toren aus erster oder zweiter Welle. Beim Stand von 9:9 (15.) war noch alles offen. Eine Manndeckung gegen Rückraumlinks Theresa Stöcker machte Haspo in der Folge jedoch das Leben sichtbar schwerer, und so konnte sich Zirndorf beim Halbzeitstand von 16:14 bereits ein kleines Polster erarbeiten.

In der zweiten Hälfte schaffte Haspo auch aufgrund einer starken Torwartleistung von Hanna Bauer beim 18:18 (40.) wieder den Ausgleich. Nun schlichen sich jedoch immer öfter technische Fehler ins Bayreuther Spiel ein, zudem wurden die Torchancen nicht mehr konsequent genutzt. Zirndorf nutzte diese Schwächephase im Stile einer Spitzenmannschaft zu einem Fünf-Tore-Lauf und zog fast schon vorentscheidend auf 23:18 (48.) davon. Die kampfstarken Bayreutherinnen gaben sich aber nicht auf und kamen dem Favoriten aus Mittelfranken beim 23:25 (55.) noch einmal gefährlich nahe. In den letzten Minuten hatte Zirndorf aber erneut die richtige Antwort parat, verteidigte die knappe Führung und konnte über einen verdienten Auswärtssieg jubeln.

„Wir verwerfen heute leider fünf Strafwürfe und machen auch sonst den einen oder anderen Fehler zu viel, um gegen eine Spitzenmannschaft wie Zirndorf zu gewinnen. Trotzdem können wir erhobenen Hauptes aus dem Spiel gehen und brennen auf einen positiven Abschluss der Hinrunde nächste Woche in Ingolstadt“, analysierte Haspo-Trainer Matthias Starz nach dem Spiel treffend.

Haspo Bayreuth: Bauer, Goetjes – Neeser, Lenhardt (1 Tor), Kutzschmar (2), Peter (5/3), Hall, Zang (2), Ruckriegel, Lindner (2), Haberkorn (4), Stöcker (8/2), Siebert (1), Löser.

 

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